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Residenz von Nikolai Konstantinowitsch Romanow

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Aufgrund eines Familienskandals wurde Fürst Nikolai Konstantinowitsch Romanow, der des Diebstahls von Familienjuwelen bei Verwandten beschuldigt wurde, aus der Hauptstadt verbannt und ließ sich 1881 endgültig in Taschkent nieder.

In dieser Stadt widmete sich der in Ungnade gefallene Vertreter des Hauses Romanow aktiv wirtschaftlichen und aufklärerischen Aktivitäten: Er baute einen Bewässerungskanal, verbesserte die Straßen, errichtete ein Theater, eröffnete Fabriken und gründete einen Stipendienfonds für Studenten aus dem Turkestan, die sich das Studium an Universitäten nicht leisten konnten. Außerdem leistete er finanzielle Unterstützung für ein Heim für kriegsversehrte Veteranen. Dank seiner Bemühungen verwandelte sich die zuvor heruntergekommene Stadt erheblich, und der Palast von Nikolai Konstantinowitsch wurde zu einer der architektonischen Perlen der Region.

Der Palast wurde 1891 unter Berücksichtigung der lokalen klimatischen Bedingungen erbaut. Zum Beispiel befanden sich in den kühlen Kellern Sommerzimmer und eine große Küche. Der Sohn des Fürsten, Alexander Nikolajewitsch, beschrieb ihn als geräumig, mit einem langen Esstisch und massiven Stühlen mit hohen, ledernen Rückenlehnen und geschnitzten Elementen.

Vom zentralen Flur führten mehrere Türen: eine nach oben zur Bibliothek und zum Billardzimmer, die andere in einen Saal, der faktisch als privates Museum diente. Hier wurden Elfenbeinstatuetten, Medaillen und Orden des Fürsten, kostbare Schmuckstücke und vieles mehr aufbewahrt.

Besondere Aufmerksamkeit verdiente das Modell der Chiwiner Festung, das einen Abschnitt des Sturms auf die turkestanische Zitadelle darstellte: Russische Soldaten kletterten über die Mauern, während sie dem Beschuss der Chiwiner ausgesetzt waren, unten lagen die Toten, und über einem verwundeten Kosaken neigte sein treues Pferd den Kopf.

Neben dem Anwesen wurde ein schöner Garten mit Bächen und Brücken angelegt. Kurz vor seinem Tod im Jahr 1918 vermachte Romanow das Anwesen als Museum.

Später befand sich hier der Pionierpalast, und heute ist es das Empfangshaus des Außenministeriums von Usbekistan.

Geo-Punkt

Резиденция Николая Константиновича Романова

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