Es ist bekannt, dass der russische Väterchen Frost in seinem märchenhaften Terem im Zentrum seiner Heimat lebt. Doch das war nicht immer so. Vor zwanzig Jahren empfing er Gäste in seiner Residenz in Veliky Ustyug. Mit der Zeit wuchs die Anzahl derjenigen, die ihn treffen wollten, und es musste ein ganzes Anwesen gebaut werden.
Heute gibt es in der städtischen Residenz des Väterchen Frost drei Säle: den magischen, den Thronsaal und die Werkstatt. Hier erfahren die Besucher von den Traditionen der Neujahrsfeier, können ein Souvenir zur Erinnerung basteln, sich im Neujahrsoutfit fotografieren lassen und sich etwas wünschen, während sie auf dem Thron des Väterchen Frost sitzen.
Damit der Wunsch in Erfüllung geht, müssen die guten Taten in das „Buch der guten Taten“ eingetragen werden, das bereits tausende von Kinderbekennnissen aufbewahrt. Außerdem ist es notwendig, einen Eintrag in der Schneeflocken-Visitenkarte zu hinterlassen, um anzugeben, woher man gekommen ist. Am Ende des Jahres wird gezählt, aus welchen Städten und Regionen die Bewohner am häufigsten den Winterzauberer besucht haben.
In demselben Gebäude, einer ehemaligen Villa aus dem 19. Jahrhundert, die dem Kaufmann Krasilnikov gehörte, befindet sich ein Museum für Grußkarten und ein großer Souvenirladen.
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