Nikolai Konstantinowitsch Rerich, auch bekannt als Rerich, wurde am 27. September (9. Oktober) 1874 in Sankt Petersburg geboren und starb am 13. Dezember 1947 in Naggar, Indien. Er war ein russischer Maler, Szenograf, philosophischer Mystiker, Schriftsteller, Reisender, Archäologe und gesellschaftlicher Aktivist. 1909 wurde Rerich Akademiker der Kaiserlichen (Russischen) Akademie der Künste. In seinem Leben schuf er etwa 7000 Gemälde, die heute in bekannten Galerien auf der ganzen Welt zu finden sind, sowie etwa 30 Bände literarischer Werke, darunter zwei poetische. Rerich war Initiator des Rerich-Pakts und gründete internationale Kulturbewegungen wie „Welt durch Kultur“ und „Fahne des Friedens“. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen sowohl in Russland als auch im Ausland geehrt.
In der russischen Phase seines Lebens beschäftigte sich Rerich mit Archäologie und Sammlertum, stellte erfolgreich als Künstler aus, beteiligte sich an der Planung und Bemalung von Kirchen, arbeitete als Direktor der Schule der Kaiserlichen Gesellschaft zur Förderung der Künste und leitete die Künstlervereinigung „Welt der Kunst“. Er war auch aktiv in der Szenografie für die „Russischen Saisons“ und in Projekten zum Schutz und zur Wiederbelebung russischer Antiquitäten sowie in Wohltätigkeitsorganisationen.
Seit den 1920er Jahren entstanden weltweit Gesellschaften und Museen, die Rerich gewidmet sind. Seine Anhänger formten die Rerich-Bewegung, die auf seinen Ideen und der religiös-philosophischen Lehre der Lebendigen Ethik (Agni-Yoga) basiert. Rerichs Ideen hatten einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des New Age in Russland.
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