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Rebrov Ivan Pawlowitsch

Ivan Rebrov, dessen richtiger Name Hans-Rolf Rippert war, wurde am 31. Juli 1931 in Spandau, Deutschland, geboren und starb am 27. Februar 2008 in Frankfurt am Main. Er war ein deutscher Sänger mit einem Stimmumfang von vier Oktaven.

Rebrov erhielt Gesangsunterricht an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hamburg, wo er ein Fulbright-Stipendium erhielt, und nahm Unterricht bei dem bekannten Bassisten Alexander Kipnis. 1958 gewann er einen Gesangswettbewerb am Institut. 1954 trat er dem Schwarzmeer-Kosakenchor unter der Leitung von Andrei Ivanovich Sholukha bei. Sholukha schlug ihm vor, den Bühnennamen „Rebrov“ zu wählen, indem er den Nachnamen und den Vornamen seines Vaters, Ingenieur Paul Ripperts, ins Russische übersetzte. Er riet: „Ivan Pawlowitsch, wenn du mit russischen Liedern Karriere machen willst, singe nur auf Russisch!“ Rebrov gab bis zu 300 Konzerte im Jahr und beherrschte fünf Sprachen, darunter Russisch, und verbreitete russische Lieder und Romanzen weltweit.

Er besuchte die Sowjetunion dreimal: zweimal als Tourist Anfang der 1970er Jahre und im Frühjahr 1989, als er auf Einladung von Michail Gorbatschow sein erstes Solokonzert in Moskau im Sportpalast „Dynamo“ mit dem Orchester für Volksinstrumente von N. P. Osipov gab.

Trotz seines Images als „russischer Bär“ in einer Pelzmütze, einem Zobelpelz und einer Kosakenjacke war Rebrov in Deutschland und Westeuropa sehr beliebt. In seltenen Interviews sagte er: „Mit ganzem Herzen bin ich Russe, mein Herz gehört Russland!“

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