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Ramen-Manufaktur

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Ramen und seine Umgebung gehörten der Familie Golizyn. Nach dem Tod von Graf F.S. Golizyn verfiel das Anwesen, und um die finanzielle Lage zu verbessern, wurde beschlossen, zwei Fabriken zu bauen: eine Papierfabrik am Fluss Khipani und eine Spinnerei am Borisoglebsker See im Dorf Novotroitskoe-Ramen. Die erste Fabrik war unprofitabel und schloss bald, während die zweite Gewinne abwarf, aber bald unter ungeklärten Umständen abbrannte. Später wurden neue Gebäude des Unternehmens errichtet.

Im Laufe der Zeit erwarb der Unternehmer Pawel Maljutin einen Teil der Fabrik. 1851 ging das Anwesen an A.F. Prozorowski-Golizyn über, und im selben Jahr lud Maljutin den jungen Technologen F.M. Dmitriev ein, der die Produktion leitete. Unter seiner Leitung wurde die Fabrik eines der besten Textilunternehmen in Russland. 1853 arbeiteten in der Fabrik 1130 Menschen, und sie belegte den zweiten Platz in der Moskauer Provinz nach der Anzahl der Arbeiter.

1866 verkaufte Prozorowski-Golizyn das Unternehmen vollständig an Maljutin. Unter ihrer Leitung wurde die Ramen-Manufaktur zu einem führenden Industrieunternehmen in Russland. Baumwolle wurde in Orenburg, Astrachan, auf der Nischni-Nowgoroder Messe und in England eingekauft. In der Fabrik wurden gedrehte Garne und feine Garne produziert, und mit der Einführung der Weberei auch Stoffe, Bumasja, Satin, Reps, Mitkal, Bjaß und Flanell. Die Produkte wurden hauptsächlich an die Papierwebereien in Moskau und den Provinzen verkauft. Die Fabrik wurde mit vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt.

Bis 1900 stellte die „Ramen Papier-Spinnerei-Manufaktur“ eine ganze Stadt mit mehreren Fabrikgebäuden, Steinhäusern für Mitarbeiter und Arbeiter, einem Krankenhaus, einer Schule, einem Theatersaal, einem Geschäft und anderer Infrastruktur dar.

1907 wurde der Industrielle Michail Bardygin Eigentümer der Manufaktur, der die Produktion modernisierte, die Fläche erweiterte und neue Ausrüstung kaufte.

1918 wurde die Fabrik nationalisiert und setzte ihre Arbeit fort. Die Backsteinbauten der Ramen-Manufaktur sind bis heute erhalten geblieben, obwohl dort keine Produktion mehr stattfindet. Ohne Zweifel ist die Ramen-Manufaktur ein wichtiges Denkmal der Entwicklung der heimischen Industrie.

Geo-Punkt

Раменская мануфактура

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