Die Geschichte des „Paradiesgartens“ begann 1865, als an der Stelle eines geschlossenen Kupferschmelzwerks ein Park angelegt wurde. Der Park wurde von Arbeitern gepflegt und wurde zu einem Ort für Spaziergänge für die Jugend, Arbeiter und die Gemeindemitglieder der nahegelegenen Heilig-Dreifaltigkeitskirche, die heute als Heilig-Dreifaltigkeits-Stefan-Kloster bekannt ist.
Nach der Oktoberrevolution kam der Park unter die Schirmherrschaft des Motiwiliha-Werks und wurde zu einem Veranstaltungsort für verschiedene kulturelle Ereignisse. 1928 trat hier Wladimir Majakowski auf.
In den 1930er Jahren trug der Park den Namen W.M. Molotow und wurde später zu Ehren von J.M. Sverdlow umbenannt. In dieser Zeit erschienen im Park traditionelle sowjetische Gipsstatuen wie das Mädchen mit dem Paddel, die drei Grazien, der Diskuswerfer und der Ringer. Diese Statuen zerfielen allmählich, nachdem sie mehr als zehn Jahre gestanden hatten. Im Park wurden auch Kunst- und Dokumentarfilme gezeigt, Märkte veranstaltet und im Winter wurden Eislaufbahnen und Hockeyfelder gebaut. Mit der Zeit verfiel der Park.
Im Jahr 2008 beschlossen die kommunalen Behörden, den „Paradiesgarten“ wiederherzustellen. Der Park wurde für eine zweijährige Renovierung geschlossen, während der die Grünanlagen erneuert, der Entwässerungskanal des Motiwiliha-Teichs gereinigt und die Überreste des alten Straßenbahnhofs entfernt wurden. Eine im Gestrüpp gefundene Engelstatue wurde gereinigt und am Eingang aufgestellt. Der Kanal wurde verschönert: Er wurde von Müll befreit, Brücken, Bögen, Säulen und geschnitzte Zäune wurden gebaut. In der Mitte des Gartens entstand eine Rotunde mit acht Säulen, die an die im Gorki-Park erinnert. In der Nähe wurde eine Steinstatue eines Rettungshundes aufgestellt. Im Park wurden auch Bänke, Abfalleimer und Laternen aufgestellt. Alle Arbeiten kosteten 28 Millionen Rubel.
Der Park wurde 2010 eröffnet, und die ersten großen Veranstaltungen fanden am Tag der Stadt, dem 12. Juni 2010, statt.
Heute ist dies ein beliebter Erholungsort für die Stadtbewohner, Hochzeitsgesellschaften kommen häufig hierher, und in der Rotunde finden Konzerte statt.
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