Die Geschichte ist voller erstaunlicher Verflechtungen und Fakten, eines davon ist das Schicksal der Spaso-Pechorskaja-Kirche, die 1783 erbaut wurde. Diese prächtige Kirche, im klassizistischen Stil errichtet, hat bis heute überdauert und dient als architektonisches Denkmal des Lebens eines herausragenden Menschen. Der Gründer der Kirche war Graf Zachar Grigorjewitsch Tschernyschew, der in den 1770er Jahren über die belarussischen Ländereien herrschte und 1782 der erste Generalgouverneur von Moskau wurde. Viele Jahre sind vergangen, und die Einwohner der kleinen Stadt Homel sind erstaunt, als sie erfahren, dass ihre geliebte Kirche von dem damaligen Moskauer Stadtoberhaupt erbaut wurde, aber diese historische Tatsache bleibt unverändert.
Zachar Grigorjewitsch war ein einflussreicher Staatsmann und genoss das Ansehen von Katharina der Zweiten, die persönlich bei der Eröffnung der Spaso-Pechorskaja-Kirche anwesend war. Nach seiner Ernennung zum Moskauer Generalgouverneur besuchte Graf Tschernyschew Tschetschersk selten, aber die Kirche wurde zu einem Denkmal seines Aufenthalts in dieser alten Stadt. Zachar Grigorjewitsch war ein großzügiger Mensch und scheute keine Kosten, um italienische Meister zur Gestaltung der Innenausstattung einzuladen.
Die Kirche ist prächtig geworden, ihre zweigeschossige Rotunde beeindruckt und harmoniert perfekt mit den zahlreichen architektonischen Elementen des Innenraums. Im Altar wird die Hauptheiligkeit, eine alte Ikone aus dem 17. Jahrhundert „Die Höllenfahrt“, die von dem bekannten Meister Jan Sankowitsch gemalt wurde, aufbewahrt.
In den sowjetischen Jahren entging die Spaso-Pechorskaja-Kirche auf wundersame Weise der Zerstörung, wurde jedoch 1953 geschlossen und für wirtschaftliche Zwecke genutzt. Als sie die einzige nicht abgerissene Kirche in der Stadt blieb, wurde sie bereits 1953 den Gläubigen zurückgegeben. Die Gemeinde hatte keine Mittel für die Wiederherstellung, und erst in den 1990er Jahren gelang es, eine vollständige Restaurierung durchzuführen.
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