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Pokrowski-Erzdiakonatskathedrale (Penza)

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Vor mehreren Jahrzehnten befanden sich an dieser Stelle alte Ruinen, an denen es schwierig war zu bestimmen, welches Gebäude hier zuvor stand. Heute erhebt sich hier die Pokrowski-Kathedrale.

Diese Kirche kann zu Recht als Phönix bezeichnet werden. Unter allen penzischen Tempeln wurde sie am meisten von Bränden und Zerstörungen heimgesucht. 1677 als Pfarrkirche in der Alt-Dragunskaja-Sloboda erbaut, wurde sie bereits drei Jahre später durch Angriffe der Krimtataren und Nogai verwüstet. In den erbitterten Kämpfen brannte die hölzerne Kathedrale nieder. Ihre Wiederherstellung dauerte zehn Jahre, und damals wurde auch das wundertätige Ikone der Wladimirer Gottesmutter in den neuen Tempel übertragen. Doch auch sie konnte die Kathedrale nicht vor einem weiteren Brand im Jahr 1737 bewahren. Später wurde beschlossen, anstelle der hölzernen eine steinerne Kirche zu bauen, um sie vor Feuer zu schützen. Die Innenwände wurden mit Marmor verkleidet, und die Vorhalle wurde verputzt. Ein architektonisches Merkmal wurde der hohe massive Glockenturm, der an Feiertagen die ehemalige Sloboda mit melodischem Geläut erfüllte. Die Kirche galt als eine der schönsten in Penza. Die Kathedrale wurde nicht nur von den Bewohnern der zukünftigen Tschkalow-Straße besucht, sondern auch von Menschen aus anderen Regionen während Feiertagen wie Ostern oder dem Apfelrettungstag.

Doch in der Stalin-Zeit änderte sich alles. Der Tempel wurde geschlossen und in ein Kino umgebaut. Bald wurde das Gebäude vollständig geräumt und verwandelte sich in Ruinen.

Heute, nach zehn Jahren der Wiederherstellungs- und Restaurierungsarbeiten, trägt der Tempel den Namen Pokrowski-Erzdiakonatskathedrale. Am 23. April 1998 fand hier der erste Erzdiakonatsgottesdienst statt, und am 3. Juni wurde der Hauptaltar im Namen des Schutzes der Heiligen Gottesmutter und der Kirche geweiht. Am 6. Juni 2003 wurde der rechte Seitenaltar der Kirche zu Ehren der Wladimirer Ikone der Gottesmutter neu geweiht, und am 31. August desselben Jahres der linke Seitenaltar zu Ehren des heiligen Seraphim von Sarow.

Geo-Punkt

Покровский Архиерейский собор (Пенза)

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