Im Jahr 1874 erwarb der Archimandrit Antonin (Kapustin), der die Russische Geistliche Mission leitete, in Jericho ein Grundstück, auf dem, der Überlieferung nach, das Haus des heiligen Zachäus stand. 1891 wurde während Ausgrabungen an diesem Ort das Grab des Abtes Kyriakos gefunden.
Um diesen Ort zu bewahren, wurde hier eine Kirche zu Ehren des heiligen Zachäus erbaut. Auf dem Gelände des Vorwerks, das nach dem heiligen Johannes des Täufers benannt wurde, wurden auch ein Haus für Priester und Pilger sowie mehrere Wirtschaftsgebäude errichtet. In der Kirche finden bis heute Gottesdienste statt, und Pilger können im Komplex übernachten.
Die Russische Geistliche Mission oder das Vorwerk des heiligen Johannes des Täufers in Jericho ist ein orthodoxes Vorwerk von etwa anderthalb Hektar, das an dem Ort liegt, wo, der Überlieferung nach, das Haus Zachäus stand.
Das Gelände des Vorwerks wurde in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts von der Russischen Geistlichen Mission erworben, und heute befinden sich auf diesem malerischen Gelände eine kleine Kirche sowie mehrere Wirtschafts- und Wohngebäude.
Auf dem Gelände des Vorwerks werden weiterhin Ausgrabungen durchgeführt, bei denen zahlreiche Denkmäler und Artefakte aus der byzantinischen Epoche entdeckt wurden, wie Mosaiken mit griechischen Symbolen und Säulen aus dem 6. Jahrhundert. Das Vorwerk ist für Besuche geöffnet, auch für Touristen.
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