In den 1880er Jahren begann auf dem Dewitschi-Feld, dank der Initiative von Professor N.V. Skifosowski, der Bau des Klinischen Stadtteils der Moskauer Universität. Der Klinikkomplex befindet sich zwischen den Straßen Bolschaja Pirogowskaja und Pogodinskaja. Der Innenweg, der zwischen den Kliniken und den Wirtschaftsgebäuden verläuft, erhielt von den Patienten den Namen "Allee des Lebens".
Die Allee beginnt an der Kreuzung zweier Straßen, wo sich der Tempel des Erzengels Michael befindet, und endet an der Abrikosow-Straße. Die Perspektive der Gebäude des Stadtteils wird durch das 1891 nach dem Entwurf von K.M. Bykowksy errichtete Institut für pathologische Anatomie, forensische Medizin und operative Chirurgie abgeschlossen, das der Hauptarchitekt des Komplexes wurde.
Die Besonderheiten der Lage des Pathologisch-anatomischen Instituts beeinflussten seine Planung. Das Gebäude ist mit der Seitenfassade zur Bolschaja Pirogowskaja Straße ausgerichtet, während die Hauptfassade mit einem Portikus aus vier ionischen Halbsäulen unter dem Giebel zur Allee des Lebens, in die Gasse, zeigt.
Das zweigeschossige Gebäude steht auf einem hohen Sockelgeschoss, wo früher die Wohnungen der Mitarbeiter des Instituts waren. Die Aufmerksamkeit wird auf die zweigeschossige Eingangshalle mit einer zentralen Treppe gelenkt, wo massive quadratische Säulen die verlängerten Kreuzgewölbe im gotischen Stil stützen.
Das Gebäude wurde mit Mitteln des Professors der Moskauer Universität A.I. Abrikosow, dem Enkel des Gründers der Süßwarenfabrik "A.I. Abrikosow und Söhne", errichtet. In der Treppenhalle des zweiten Stocks befindet sich ein Büste des verdienten Arztes und Akademikers A.I. Abrikosow.
Interessant ist auch der zweigeschossige Hörsaal des Instituts, der in Form eines Amphitheaters mit einem Balkon-Galerie entlang des Saalperimeters gestaltet ist.
Heute befindet sich im Gebäude des Pathologisch-anatomischen Körpers das Ausbildungszentrum der Streitkräfte, wo sich die Abteilung für Zivilschutz und die Abteilung für medizinische Versorgung der Bevölkerung in Notfällen befinden.
Im Jahr 1960 wurde vor dem Gebäude des Instituts eine Büste Abrikosows, geschaffen von A.G. Postol, aufgestellt. Die Durchfahrt zwischen den Straßen Bolschaja Pirogowskaja und Pogodinskaja trägt ebenfalls den Namen des Akademikers A.I. Abrikosow.
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