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Pantheon auf dem Sobornaya Platz (Penza)

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Viele glauben fälschlicherweise, dass in den Massengräbern beim Denkmal der Revolutionäre nur die Rotgardisten beerdigt sind, die während des Aufstands des tschechoslowakischen Korps gefallen sind. Das ist nicht ganz richtig.

Am 30. Mai 1918, als die Kämpfer des tschechoslowakischen Korps freudig nach Osten zogen, begann man in Penza gerade erst mit der Verlustzählung. Es stellte sich heraus, dass bei der Verteidigung der Stadt über 300 Menschen starben, darunter 128 Kämpfer des revolutionären tschechoslowakischen Regiments. Darüber hinaus starben Dutzende zufälliger Bürger, hauptsächlich durch Querschläger und Splitter. Zu dieser Zeit wurden die Beerdigungen auf den mittlerweile geschlossenen Mitrofaniewski und Mironossitski Friedhöfen durchgeführt. Doch die Behörden von Penza schlugen eine ungewöhnliche Lösung vor: einen eigenen Roten Pantheon zu schaffen, ähnlich der Kremlmauer. Der Ort wurde im historischen Zentrum der Stadt ausgewählt. Aber in die Massengräber wurden nicht nur gefallene Rotarmisten gebracht, in der allgemeinen Aufregung wurden auch die Verstorbenen aus ganz Penza auf den Sowjetischen Platz gebracht. Infolgedessen wurden zusammen mit den Soldaten auch diejenigen beerdigt, die an Krankheiten gestorben waren. Später wurden hier auch sozialistische Arbeitshelden und bekannte revolutionäre Persönlichkeiten aus Penza beerdigt.

Die letzte Beerdigung auf dem Sowjetischen Platz fand 1934 statt. In dem Denkmal der Revolutionäre ist die Asche des Provinzstaatsanwalts Marshan eingemauert.

Geo-Punkt

Пантеон на Соборной площади (Пенза)

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