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Suworow-Denkmal am Gotthardpass (Schweiz)

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An der höchsten Stelle des Gotthardpasses wurde ein Denkmal für den herausragenden russischen Feldherrn, Feldmarschall Alexander Wassiljewitsch Suworow, errichtet. Das Monument wurde am 19. Juni 1999 anlässlich des 200. Jahrestages des Übertritts der Suworow-Armee über die Alpen eingeweiht. Die Skulptur zeigt den Feldmarschall zu Pferd, neben ihm sein treuer Begleiter und Führer Antonio Gamma, der ihn während des gesamten Feldzugs begleitete. Der Autor des Denkmals ist der Bildhauer Dmitri Tugarinow.

Die Idee zur Schaffung des Denkmals stammt von Baron Eduard Falc-Feyn, einem Mäzen der russischen Kultur aus Liechtenstein, und Tugarinow wurde von der Gemeinde Gotthard eingeladen. Der Bildhauer reiste auf eigene Kosten dorthin und erklärte sich bereit, das Denkmal ohne Vergütung zu schaffen, während er direkt am Ort des legendären Übergangs zwischen den Berggipfeln arbeitete.

Der Prozess der Schaffung des Denkmals stieß auf Schwierigkeiten: In der Schweiz ist es verboten, Objekte aufzustellen, die Krieg propagieren oder ausländische Truppen darstellen. Ursprünglich schlug Tugarinow eine Schlachtszene mit Soldaten vor, musste sich aber letztendlich auf die Darstellung Suworows ohne Waffen und seines Führers beschränken.

Einige kritisierten den Bildhauer für das Bild des Feldherrn und hielten es für karikaturhaft. Denn auf dem Gemälde von Surikow "Der Übergang Suworows über die Alpen" wird er als tapferer Krieger dargestellt, umgeben von seinen "Wunderhelden". Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Suworow nicht von kräftiger Statur war und zum Zeitpunkt des Feldzugs 70 Jahre alt war. Der Übergang war misslungen, und Suworow gab zum ersten Mal in seinem Leben den Befehl zum Rückzug. Sein Zustand spiegelt sich in seinen eigenen Worten wider: "Wir sind von Bergen umgeben... umgeben von einem starken Feind... Hilfe ist von niemandem zu erwarten, nur die Hoffnung auf Gott und den Mut der Truppen..."

Es ist daher nicht verwunderlich, dass er tatsächlich kaum im Sattel hielt, unterstützt von Kosaken. Die Wahrhaftigkeit des Aussehens Suworows wird dadurch bestätigt, dass Tugarinow ihn nach der Totenmaske modellierte.

Dennoch schmälert dies nicht die Verdienste von Alexander Wassiljewitsch vor dem Vaterland. Möge er auf seinem Pferd sitzen, mit einem erleuchteten Gesicht, das auf die Schweizer Berge blickt, damit alle sehen, dass das Russische sich nicht nur in physischer Stärke, sondern auch in Mut, Einfallsreichtum und Findigkeit zeigt.

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