Das Denkmal für die Soldaten des Vilmanstrand-Regiments, bekannt als das Denkmal "Adler", wurde 1913 in Staraja Russa zu Ehren der heldenhaft gefallenen Infanteristen dieses Regiments errichtet. Es ist ein Objekt des kulturellen Erbes der Völker Russlands von föderaler Bedeutung und steht unter staatlichem Schutz.
Das Denkmal besteht aus einem etwa 5 Meter hohen Granitobelisk, der auf einem Sockel errichtet ist. Die Basis des Denkmals besteht aus zwei gestuften Teilen: die unteren Stufen sind aus grauem unpoliertem Granit, die oberen aus rosafarbenem. Der Sockel, wie auch der Obelisk, hat eine vierseitige Form und ist mit horizontalen Vorsprüngen verziert. Auf dem Sockel befindet sich eine Gedenktafel, und auf der Spitze des Obelisks steht eine bronzene Kugel mit einem ausgebreiteten Adler.
Das Denkmal wurde vor den Roten Kasernen errichtet, wo bis 1904 für 50 Jahre das Vilmanstrand 86. Infanterie-Regiment stationiert war. An dieser Stelle befindet sich jetzt das Werk "Staroruspribor". Das Projekt des Denkmals wurde von Wladimir Petrowitsch Martynow entwickelt, der auch die Bauarbeiten leitete. Der Bau begann am 25. Oktober 1913 mit der feierlichen Grundsteinlegung. Die fehlenden Mittel für den Bau wurden von Kaiser Nikolai II. bereitgestellt. Im August 1914 ging Martynow an die Front, und die Fertigstellung der Arbeiten wurde dem Bildhauer I.N. Witenberg übertragen.
Das Denkmal ist den Erinnerungen der Infanteristen des Vilmanstrand-Regiments gewidmet, die heldenhaft im Russisch-Japanischen Krieg fielen. Im August 1904 erreichte das Regiment die Stellungen der russischen Armee bei Liaoyang in Mandschurei und nahm an schweren Kämpfen am Fluss Shahe, der Chodyabey-Stellung und dem Yandylin-Pass teil.
Während des Großen Vaterländischen Krieges wurde das Denkmal beschädigt: Der Obelisk wies Einschläge auf, und die Skulptur des Adlers wurde von Kugeln durchbohrt. Die Wiederherstellung des Denkmals erfolgte 1953.
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