Im Herbst 2010 wurde am Ufer des Wolchow, gegenüber dem Nowgoroder Kreml, das Denkmal des zeichnenden Jungen errichtet. Diese ungewöhnliche Skulptur wurde vom lokalen Bildhauer S. Gaev geschaffen.
Die Skulptur, die die Uferpromenade von Alexander Newski schmückt, entstand mit Unterstützung des Nowgoroder Mäzens N. Sumarokov. Das Denkmal des jungen Künstlers ist nicht das einzige Werk, das der Stadt dank Sumarokov geschenkt wurde. Durch seine Großzügigkeit entstanden in Nowgorod Kompositionen wie „Der Vogel Sirin“, „Das Touristenmädchen“, „Das Denkmal für den Kohl“ und andere.
Das Denkmal zeigt eine für diese Gegend typische Szene: Ein junger Künstler sitzt auf einem Klappstuhl mit einer Staffelei und einem Pinsel in der Hand. Auf seiner Leinwand sind ein Boot zu sehen, das den Wolchow hinunterfährt, und der Kreml. Neben dem Jungen liegen ein Rucksack, Farben und Pinsel.
Nikolai Sumarokov gefiel der Standort für das Denkmal sehr, da man von hier aus einen herrlichen Blick auf den Nowgoroder Kreml hat. Der Bildhauer Gaev betrachtet das Bild des Jungen als eine Sammelgestalt, die Inspiration aus seinem Sohn und den einheimischen Kindern schöpft.
Der ungewöhnliche Bewohner der Uferpromenade gewann sofort die Sympathie der Menschen. Sowohl Touristen als auch Künstler liebten ihn. Bald erschien neben dem bronzenen Jungen ein ähnlicher Stuhl, auf dem er sitzt. Jetzt malen Schüler von Kunstschulen und professionelle Künstler hier ihre Landschaften.
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