Eines der bekanntesten Denkmäler in Asow ist das Denkmal für Peter den Großen, das am Anfang des Peter-Boulevards vor der Moskauer Straße steht.
Das Denkmal wurde am 19. Juli 1996 anlässlich des 300-jährigen Bestehens der russischen Marine eingeweiht. Die Idee, es in Asow aufzustellen, entstand jedoch bereits 1947, als die Architekten der Stadt im Rahmen der Stadtplanung planten, es auf dem Marktplatz zu platzieren. Doch damals unterstützten die lokalen Behörden diese Initiative nicht.
Erst in den 90er Jahren konnte mit der Schaffung des Denkmals begonnen werden. An ihm arbeitete ein kreatives Team unter der Leitung des verdienten Künstlers Russlands, Akademiker Oleg Konstantinowitsch Komow. Er stellte Peter I. als heldenhaften Feldherrn dar, der seinen Blick auf die ferne Festung Asow richtet.
Zum Autorenteam gehörten Komows Frau Nina Iwanowna und der Hauptarchitekt der Stadt Fomenko. Oleg Konstantinowitsch konnte die Arbeit nicht abschließen, da er 1995 verstarb. Sein Werk setzte der verdiente Künstler Russlands, Andrej Nikolajewitsch Kowaltschuk, ein Schüler Komows, fort.
Die bronzene Figur Peters wurde im Mytischtschi-Kunstgusswerk gegossen. Die Höhe der Skulptur beträgt 3 Meter. Das Podest besteht aus einem massiven Granitblock, der aus der Ukraine gebracht wurde, und hat eine Höhe von 2 Metern. Die Gusseisenkanone wurde nach Skizzen des Hauptarchitekten im Werk „Donschpressmasch“ hergestellt.
Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich zum Zeitpunkt seiner Entstehung auf etwa 700 Millionen nicht-denominiertem Rubel, von denen ein Teil von lokalen Unternehmern finanziert wurde.
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