Das Denkmal für Peter Stolypin, eine Skulpturenkomposition, die dem russischen Reformer, Premierminister und Gouverneur von Saratow gewidmet ist, wurde in Saratow auf dem Stolypin-Platz errichtet. Seine Eröffnung fand am 17. April 2002 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 140. Geburtstag Stolypins statt.
Zeitgenossen bemerkten, dass P. A. Stolypin einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung von Saratow geleistet hat. Eines seiner Hauptwerke war die Eröffnung der Universität im Jahr 1909. In den drei Jahren seiner Gouverneurschaft wurde der Bau des Gebäudes der Marien-Mädchenschule (heute das Gebäude des Luftfahrtkollegs) begonnen, die Straßen Nikolskaja (heute Radischew) und Alexandrowskaja (heute Maxim Gorki) wurden asphaltiert. Stolypin erreichte ein großes Darlehen von 965.000 Rubel für den Bau von Wasserleitungen und Brücken. Die Modernisierung des städtischen Telefonnetzes begann, und es wurden Testläufe der Gasbeleuchtung durchgeführt. Es wurden Heime und Obdachlosenunterkünfte eröffnet.
Das Denkmal befindet sich vor dem Gebäude der Saratower Stadtversammlung, und der Platz, auf dem es steht, trägt den Namen Stolypin. Der Autor der Skulptur ist Wjatscheslaw Klykow, der zusammen mit Wladimir Wladimirowitsch Talkow, dem älteren Bruder von Igor Talkow, arbeitete.
Das Monument zeigt eine 3,5 Meter hohe Figur Stolypins in Uniform, die auf einem vier Meter hohen Sockel mit dem eingravierten Motto „Wir brauchen ein großes Russland!“ steht. Rund um das Denkmal befinden sich Figuren eines Bauern, eines Priesters, eines Schmieds und eines Kriegers, die die Tradition der russischen Kultur und ihre Fähigkeit symbolisieren, sich unter allen historischen Bedingungen harmonisch zu entwickeln. Das Denkmal ist der Straße Radischew zugewandt, gegenüber befindet sich das Radischew-Museum.
Für die Schaffung des Denkmals für Peter Stolypin in Saratow wurde Wjatscheslaw Klykow mit dem Nationalen Preis für Peter Stolypin „Agrarische Elite Russlands“ ausgezeichnet.
Das Denkmal wurde mehrfach Vandalismusakten ausgesetzt, insbesondere verschwand das Kreuz bei der Figur des Priesters wiederholt.
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