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Denkmal für Peter Stolypin (Kiew)

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Das Denkmal wurde am 6. September 1913 eingeweiht, genau zwei Jahre nach dem Tod des Premierministers, auf dem Dumska-Platz (heute Maidan Nezalezhnosti) gegenüber dem Gebäude der Stadtverwaltung und stand bis zu den revolutionären Ereignissen von 1917.

Das Projekt des Denkmals wurde kostenlos vom bekannten italienischen Bildhauer E. Ximenes erstellt, der auch der Autor des Denkmals für Alexander II. ist, das am 30. August eingeweiht wurde. Für die Aufstellung des Monuments wurde der Platz vor der Stadtverwaltung auf dem Chreschtschatyk gewählt.

Die bronzene Statue stellte Stolypin in voller Größe, in einer Uniformjacke, dar und erreichte eine Höhe von 12 Arschinen (etwa 8,5 m). Der Sockel, auf dem die Figur stand, war aus hellgrauem Granit gefertigt. An beiden Seiten des Denkmals befanden sich allegorische Figuren: Macht (russischer Ritter) und Trauer (russische Frau). Auf jeder Seite des Sockels waren Inschriften. Auf der Vorderseite stand: „Peter Arkadjewitsch Stolypin, den russischen Menschen“. Links, über der Figur der Frau, war die Inschrift: „Ich glaube fest, dass das Licht der russischen Nationalidee, das im Westen Russlands entzündet wurde, nicht erlöschen wird und bald ganz Russland erleuchten wird“. Rechts, über der Figur des Ritters, stand: „Ihr braucht große Erschütterungen, wir brauchen ein großes Russland“. Auf der Rückseite des Sockels war die Inschrift: „Geboren am 2. April 1862 in Moskau. Sein Leben widmete er dem Dienst an der Heimat. Fiel durch die Hand eines Mörders am 1.-5. September 1911 in Kiew“.

Das Denkmal für Stolypin stand nur vier Jahre und wurde nach der Februarrevolution am 17. (30.) März 1917 abgebaut. Vor der Abnahme organisierten die Revolutionäre über dem Denkmal des Verteidigers der Monarchie ein „Volksgericht“, und für seinen Abbruch wurde eine Konstruktion verwendet, die an eine Galgen erinnerte. Die Statue befand sich eine Zeit lang im Arsenal-Werk, bevor sie eingeschmolzen wurde. Die Skulpturen „Ritter“ und „Frau-Russland“, die den Sockel schmückten, gelangten ebenfalls ins Arsenal-Werk und wurden dann an das Museum der Laura übergeben, wo sie spurlos verschwanden.

Geo-Punkt

Памятник Петру Столыпину (Киев)

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