Im Jahr 2009 wurde in der zentralen Straße von Rostow ein Denkmal eingeweiht, das den Gründern der Festung Dmitri Rostowski gewidmet ist. Die Eröffnung fand am 15. Dezember statt und war anlässlich des 260-jährigen Bestehens von Rostow am Don. Die Skulptur befindet sich an dem Ort, an dem einst die Festung des heiligen Dmitri Rostowski stand, und ihr Autor ist der lokale Bildhauer Sergej Oleschnja.
Das Denkmal ist eine massive bronzene Komposition mit einem Gewicht von fünf Tonnen, die aus fünf Figuren besteht. Es zeigt den Moment der Diskussion über den Bauplan der Festung, wobei die Gründer der Stadt dargestellt sind: der Bauleiter Alexander Riegelman, der erste Kommandant Ivan Somov, der Zollverwalter Wasilij Chastatov, der Ataman der Donkosaken Danil Efremov und sein Adjutant, ein Kosake aus Dolomanow. Ataman Efremov sitzt auf einer Trophäenkanone, während der Kosake eine Fahne hält. Die anderen Figuren beugen sich über den reliefartigen Plan der zwölfseitigen Festung. Die Szene der Diskussion ist jedoch erfunden: Die Pläne für die Festung wurden in Sankt Petersburg von anderen Personen entworfen, und Ataman Efremov starb vor Beginn des Baus.
Das Projekt ist im Stil der urbanen Skulptur und nicht eines traditionellen Denkmals ausgeführt. Der kleine Sockel erhebt sich leicht über die Straße und ist in eine vierstufige Treppe integriert, die zu einer Plattform führt, die nur wenige Dezimeter höher liegt.
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