Das Denkmal ist im Stil des späten Klassizismus gestaltet und besteht aus einer bronzenen Skulptur auf einem zylindrischen Sockel. Der Sockel ist aus rosa poliertem Granit mit grauen Einschlüssen gefertigt, hat ein hohes Fundament und ein profiliertes Gesims. Auf der Vorderseite (südlichen) ist die Inschrift „LOMONOSOW 1829 JAHRE“ eingraviert, auf der Rückseite „VERLEGT 1867 JAHRE und 1930 JAHRE“. Der Sockel steht auf einem zweistufigen Podest aus grauen Granitblöcken. Das Denkmal besteht aus zwei Figuren: dem stehenden Lomonossow in römischer Toga und einem nackten geflügelten Genius, der ihm eine Lyra reicht und auf das linke Knie gesunken ist. Beide Figuren stehen auf einer gewölbten halbkugelförmigen Basis, die den nördlichen Teil der Erdkugel symbolisiert. Auf der Lyra sind die Buchstaben E und P, das Monogramm der Kaiserin Elisabeth Petrowna, eingraviert. Auf der Basis befinden sich Inschriften: auf der Rückseite des Denkmals „HERSTELLER G. D. E. STAT. RAT. I. P. MARTOS 1829 JAHRE“, auf der Vorderseite „HOLMOGORY“. Das Denkmal für M. V. Lomonossow wurde gemäß dem Beschluss des Ministerrats der RSFSR vom 30. August 1960 Nr. 1327 in die Liste der Kunstdenkmäler aufgenommen, die als Denkmäler von staatlicher Bedeutung geschützt werden sollen.
Das Projekt für das Denkmal von Michail Lomonossow wurde 1825 von dem Bischof von Archangelsk und Cholmogory, Neophit (Dokutschaev), initiiert und vom Generalgouverneur von Archangelsk, Admiral S. I. Minickow, unterstützt. Sie sammelten durch eine Unterschriftenaktion in Archangelsk über 2000 Rubel (darunter spendete Minickow 200 Rubel), aber da sie wussten, dass dies nicht ausreichte, wandten sie sich über den Minister für Volksbildung A. S. Schischkow an Kaiser Alexander I. mit der Bitte um eine landesweite Unterschriftenaktion. Im März 1825 genehmigte der Kaiser die Initiative, und die Bekanntmachung über die Unterschriftenaktion erschien in den „Sankt Petersburger Nachrichten“.
Für die Schaffung des Denkmals Lomonossow leisteten Spenden die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften (1000 Rubel), Offiziere der 2. Armee von Graf Wittgenstein (1000 Rubel), Offiziere des inneren Wachdienstes (1584 Rubel), Offiziere des Marinewesens (897 Rubel), Offiziere des Kazaner Bildungsbezirks (876 Rubel), Offiziere der Universität Sankt Petersburg (200 Rubel), Grafen D. I. Chvostov (3345 Rubel), S. I. Vorontsov (2000 Rubel), N. S. Mordwinow (200 Rubel), V. G. Orlow (500 Rubel), N. P. Rumiantsev (500 Rubel), S. P. Rumiantsev (300 Rubel), D. N. Sheremetew (300 Rubel), S. S. Uwarow (200 Rubel), Fürsten S. M. Golizyn (200 Rubel), D. V. Golizyn (100 Rubel), J. V. Dolgorukow (100 Rubel), der Moskauer Vorsteher des Adels P. Ch. Oboljaninow (100 Rubel), Generaladjutanten V. V. Lewaschow (100 Rubel), I. F. Paskevich (100 Rubel) und A. A. Sakrewsky (100 Rubel), Metropolit von Kiew Eugen (545 Rubel), Bischof von Charkow Vitali (300 Rubel), das Sankt Petersburger Kaufertum (1000 Rubel), die Archangelsker Kaufleute Amosow, Brant und Grel (600 Rubel), die Archangelsker Bürgergesellschaft (300 Rubel) sowie einfache Bürger, Bauern, Kaufleute und Priester. Die Enkelin von Lomonossow, Sofia Alexejewna Raewskaja, sandte tausend Rubel, aber auf ihren Wunsch wurde diese Spende als von einer „unbekannten hochgestellten Person“ stammend angegeben. Die größte Spende, 5000 Rubel, machte Nikolaus I. Die Unterschriftenaktion, die zehn Jahre bis 1835 dauerte, sammelte insgesamt 53.395 Rubel und 3,5 Kopeken. Einen bedeutenden Beitrag zur Organisation der Unterschriftenaktion und zum Bau des Denkmals leistete der Dichter und Würdenträger D. I. Chvostov, der Spender aus der Oberschicht Petersburger Gesellschaft anwarb und half, bürokratische Hindernisse zu überwinden.
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