Am 10. Juni 1914 (23. Juni nach neuem Stil) wurde in Anwesenheit von Kaiser Nikolaus II. das Denkmal für Großfürsten Michael Nikolaevich (1832-1909) in der Konno-Granadierstraße eingeweiht. Er war der vierte und letzte Sohn von Kaiser Nikolaus I. und Alexandra Fjodorowna, diente als Statthalter im Kaukasus, kommandierte die Kaukasische Armee und hatte den Rang eines Generalfeldmarschalls. Von seiner Geburt an und über 77 Jahre war er der erlauchte Chef des Leibgarde-Konnogrenadierregiments.
In den Tagebüchern von Kaiser Nikolaus II. wird beschrieben, wie er an einem heißen Sommertag mit dem Auto nach Peterhof fuhr und um 11 Uhr beim Konnogrenadierregiment ankam, wo die Einweihung des Denkmals zu Ehren seines Onkels Michael stattfand. Der Kaiser bemerkte die große Ähnlichkeit des Denkmals mit dem Original und den gelungenen Standort seiner Aufstellung. Nach der Zeremonie fand ein Frühstück im Offiziersverein statt.
Das Denkmal wurde nach 1917 zerstört, und heute ist nur noch sein Sockel erhalten.
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