Im Jahr 2007 wurde in Rostow am Don ein Denkmal für die Kaiserin Elisabeth Petrowna, die Gründerin der Stadt, errichtet. Am 15. Dezember 1749 erließ sie ein Dekret zur Gründung des Temernik-Zollamts, womit die Geschichte dieses Teils Russlands begann. Lange Zeit war Rostow am Don eine Festung, und 1811 erhielt es den Status einer Stadt, obwohl die Festung bis 1835 bestand.
Nach der Wiederherstellung der Alten Pokrowski-Kirche wurde beschlossen, ein Denkmal für die Gründerin der Stadt aufzustellen. Im Jahr 2006 wurde ein Wettbewerb für das Denkmalprojekt von Elisabeth Petrowna ausgeschrieben. Die Diskussion dauerte etwa ein halbes Jahr, und die Don öffentliche Bibliothek erhielt sechs Arbeiten. Der Gewinner war das Projekt des bekannten Bildhauers Sergei Oleschnja. Letztendlich waren die Autoren des Denkmals die Bildhauer Sergei Oleschnja und Anatoli Dementjew sowie der Architekt Wladimir Fomenko. Für diese Arbeit erhielt Oleschnja die Goldmedaille der Akademie der Künste.
Die Schaffung des Denkmals dauerte nur fünf Monate, einschließlich Modellierung, Formgebung und Gießen. An dem Projekt waren 70 Personen beteiligt. Die Bildhauer studierten zahlreiche Porträts der Kaiserin, die Mode und den Stil der Schmuckstücke jener Zeit, um ihr Aussehen genau nachzubilden. Im Verlauf der Arbeit bestellten sie Ohrringe und eine Krone beim Juwelier Alexander Ordynski, der exakte Kopien der Schmuckstücke von Elisabeth anfertigte. Zunächst wurden sie aus Plastilin gefertigt, dann aus Bronze gegossen. Das Denkmal ist mit Reliefs geschmückt, die den Erzbischof Arsenij, den Ataman Danila Efremov, den Ingenieur Rigelman und den Generalmajor Somov darstellen.
Die bronzene Figur von Elisabeth Petrowna weist mit einer Hand auf den Standort der zukünftigen Festung und hält in der anderen das Dekret zu ihrem Bau. Die Höhe des Denkmals übersteigt 7 Meter: die Skulptur misst 3,5 Meter, das Podest 3,7 Meter. Die bronzene Figur, die Reliefs und die Verzierungen wiegen etwa 3 Tonnen, das Granitpodest etwa 50 Tonnen.
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