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Denkmal für die Helden der nicht erklärten Kriege in Gelendschik

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Der Zweite Weltkrieg ging als der größte bewaffnete Konflikt in die Geschichte ein. Doch nach seinem Ende, leider, "schwiegen die Gewehre und Kanonen nicht". Politische, wirtschaftliche und religiöse Differenzen zwischen Ländern und Völkern führten weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen, Konflikten und lokalen Kriegen in den Nachkriegsjahrzehnten. In einigen davon war unser Land beteiligt. Militärspezialisten aus der Sowjetunion kämpften in Vietnam und Nordkorea, in afrikanischen Ländern und im Nahen Osten. Der zehn Jahre andauernde Krieg in Afghanistan wurde zum größten bewaffneten Konflikt für die UdSSR nach dem Großen Vaterländischen Krieg und kostete zehntausende Leben sowjetischer Bürger. Nach dem Zerfall der Sowjetunion begannen in den post-sowjetischen Räumen erneut Konflikte zu entflammen. Russische Soldaten und Friedenswächter stellten Frieden und Ordnung in Regionen wie Tadschikistan, Transnistrien, Berg-Karabach, Jugoslawien, Südossetien und Abchasien wieder her, sowie während der beiden Tschetschenien-Kampagnen und in Syrien. Dies ist bereits Teil unserer jüngeren Geschichte.

Unter den Soldaten und Offizieren, die in den letzten Jahrzehnten fern der Heimat kämpften, waren auch Einwohner von Gelendschik. Seit 1946 nahmen etwa zweihundert Gelendschiker Soldaten an mehr als 30 bewaffneten Konflikten und lokalen Kriegen teil, in die unser Land verwickelt war. Viele von ihnen kehrten nicht nach Hause zurück.

Deshalb haben die Bewohner des Kurorts einen besonderen Respekt für das am 7. Mai 2008 an der Uferpromenade von Gelendschik errichtete Denkmal "Helden der nicht erklärten Kriege". Auf der schwarzen Marmorplatte sind drei russische Krieger abgebildet, darunter die Inschrift: "Söhnen Russlands. Ewige Erinnerung", "Das Leben, wie ein unvollendetes Lied. Das Leben, wie eine abgerissene Saite...". Das Denkmal hat eine Höhe von 3 Metern und eine Länge von 3,5 Metern. Sein Autor, Jewgeni Sashin, Mitglied des Verbands der Designer Russlands, ist Bildhauer, Künstler und Dozent an der örtlichen Kunsthochschule.

Jedes Jahr am 15. Februar, am Tag des Gedenkens an die Internationalisten, findet am Denkmal eine feierliche Versammlung und Blumenlegung statt. An diesem Tag wird auch eine Trauerveranstaltung "Wache der Erinnerung" durchgeführt, an der Schüler aus Gelendschik und lokale Kosaken teilnehmen.

Geo-Punkt

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