Vor der Hauptgeistlichen Stätte Sankt Petersburgs, der Alexander-Newski-Lawra, wurde ein Denkmal für Alexander Newski errichtet. Fürst Alexander Jaroslawitsch wird als himmlischer Beschützer der Stadt verehrt, und in der Lawra wird ein Teil seiner Reliquien aufbewahrt.
Peter der Große hatte die Absicht, das Andenken an den russischen Feldherrn zu bewahren, indem er zu seinen Ehren eine heilige Stätte schuf. 1724 wurden auf seinen Befehl die Reliquien Alexander Newski in die Blagoweschtschenskaja-Kirche des Klosterkomplexes übertragen.
Es schien offensichtlich, dass die Errichtung eines Denkmals an diesem Ort ein logischer Schritt war, jedoch wurde es erst zu Beginn der 2000er Jahre realisiert.
Die Idee zur Schaffung des Denkmals für den heiligen Fürsten stammt von dem Bildhauer Walentin Kosenjuk. Er hegte sie sein ganzes Leben lang und begann 1967 mit der Arbeit an der Gestalt. In den 1990er Jahren gewann Kosenjuk zwei Wettbewerbe und begann, seinen Traum zu verwirklichen, doch Krankheit und Tod unterbrachen seine Arbeit. Nach seinem Testament setzten seine Schüler Alexander Palmin und Albert Tscharikin das Werk fort.
Im April 2000 wurde an dem Platz vor der Lawra der Grundstein für das zukünftige Denkmal gelegt.
Die Gussarbeiten des Denkmals wurden von der Fabrik „Monumentsskulptura“ durchgeführt. Die feierliche Eröffnung und Weihe des Denkmals fand am 9. Mai 2002, am Tag des Sieges, statt.
Das Denkmal ist eine bronzene Skulptur auf einem Sockel aus rosafarbenem Granit, 8,85 Meter hoch.
Das skulpturale Bild des Fürsten, gekleidet in Kettenhemd und Helm, mit einem Speer in der linken Hand, verkörpert den Satz „Wer mit dem Schwert zu uns kommt, wird durch das Schwert umkommen“. Am Sockel sind Reliefs angebracht, die die Eiskämpfe mit den Livländischen Rittern und die Überführung der Reliquien des Fürsten nach Sankt Petersburg darstellen.
Im oberen Teil des Sockels verläuft am Rand eine Inschrift, die im Stil slawischer Schriftzüge gehalten ist, mit einem Gebetsanliegen um den Schutz der Stadt. Auch der Name des Bauunternehmens, das die Skulptur verwirklichen konnte, wird erwähnt.
Am Fuß des Denkmals befindet sich eine Gedenktafel in Form einer Schriftrolle mit einer Widmungsinschrift an den heiligen glorreichen Fürsten und dem Jahr der Errichtung des Denkmals.
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