Das Haus in der Puschkinstraße 61, bekannt als "Das Liebeshaus" oder "Haus der Liebe", wurde 1910 vom kubanischen Architekten kosakischer Herkunft Ivan Rymarevich-Altmansky entworfen und gebaut.
Ende des 19. Jahrhunderts lernte der junge Ingenieur aus Jekaterinodar, Ivan Rymarevich-Altmansky, auf einem Ball eine wunderschöne Prinzessin aus Tiflis kennen. Sie verliebten sich ineinander und hielten den Kontakt durch Briefe aufrecht, um die Trennung zu erleichtern. Doch der strenge Vater des Mädchens, der eine andere Zukunft für seine Tochter träumte, verbot ihr, an Ivan zu denken, und brachte sie nach Georgien. Rymarevich-Altmansky reiste nach Tiflis, in der Hoffnung, den Vater des Mädchens zu überzeugen, ihre Ehe zu erlauben. Doch man hielt ihn auf halbem Weg auf, brachte ihn nach Jekaterinodar zurück und forderte von den Behörden, ihn zur Vernunft zu bringen. Das Mädchen, von ihrem Geliebten durch strenge Verbote abgeschnitten, fiel in Melancholie und starb.
Zur Erinnerung an seine unerfüllte Liebe baute Rymarevich-Altmansky dieses Herrenhaus im östlichen Stil, mit Kuppeln, die zwei Liebende symbolisieren, die nicht zusammen sein durften.
Er lebte bis zur Revolution allein mit dem Dienstpersonal in diesem Haus. 1920 wurde Ivan Rymarevich-Altmansky als Vertreter des kosakischen Standes repressiert.
In der Sowjetzeit wurde das Herrenhaus in ein Mehrfamilienhaus umgewandelt. Heute befinden sich darin 15 Wohnungen.
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