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Kurilina Villa

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Das Projekt der Villa wurde von dem Architekten Alexander Zelenko entworfen, der von 1897 bis 1900 in Samara arbeitete. Zunächst war er im Bauamt der gubernialen Landverwaltung tätig, bevor er die Position des Stadtarchitekten übernahm.

Die Villa umfasst 22 Zimmer, von denen jedes seine eigene Einzigartigkeit und Individualität besitzt. Alle Zimmer des ersten repräsentativen Stocks, wie das Wohnzimmer, das Esszimmer, die Buffetküche, das Arbeitszimmer, das Boudoir und das kleine Wohnzimmer, sind um die Halle angeordnet. Eine kunstvoll verzierte eiserne Treppe führt in den zweiten Stock.

Im Jahr 1918, als Samara von den Weißtschechen besetzt wurde, beherbergte die Kurilina Villa den weißtschechischen Geheimdienst. Im Keller des Gebäudes wurden Gefangene festgehalten und Hinrichtungen durchgeführt. Von dieser Zeit sind Inschriften an den Wänden und Einschusslöcher erhalten geblieben, wo sich jetzt die Gedenkstätte befindet.

In den 1920er Jahren beherbergte die Villa drei Organisationen: die guberniale Arbeitsabteilung, die Arbeitsbörse und das Museum für Arbeitsschutz und Hygiene. 1929 wurde das Gebäude an einen Kindergarten übergeben.

Von 1941 bis 1943, im Zusammenhang mit der Evakuierung des diplomatischen Korps aus Moskau nach Kuibyschew (heute Samara), befand sich im Gebäude die Botschaft des Königreichs Schweden. Nach dem Krieg wurde in der Villa erneut ein Kindergarten eingerichtet.

In den 1970er Jahren wurde die Villa dem Heimatmuseum der Stadt Samara übergeben. 1989 wurde hier eine Ausstellung eröffnet, die der Geschichte der Region Samara vom 16. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gewidmet ist.

Die Ausstellung umfasst mehr als 1500 Exponate, beginnend mit der Gründung der Festung Samara bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Museum sind Möbel des Grafen Orlow-Dawydow aus dem Usolski-Palast, Duellpistolen aus einem Versteck im Haus Alaschejew, ein Telefon der Firma „Ericsson“ aus dem frühen 20. Jahrhundert, eine Registrierkasse und ein riesiger Werfstift aus den Samara-Geschäften, ein „Zuckerkopf“ von der Timaschewer Zuckerfabrik und ein Block vorrevolutionären Asphalts mit Fabrikstempel ausgestellt.

1995 erhielt die „Kurilina Villa“ per Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation den Status eines Denkmals von historischer und kultureller Bedeutung.

Seit dem 1. Juni 2008 war das Museum wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Im Dezember 2012 wurde hier das Museum für Moderne eröffnet.

Geo-Punkt

Особняк Курлиной

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