Eines der architektonischen Denkmäler des vorrevolutionären Rostow am Don ist das zweigeschossige Wohnhaus, das dem Anwalt Abram Lazariewitsch Tschernikov gehörte und in den Jahren 1904-1905 erbaut wurde.
Die Villa zeichnet sich durch ihre originelle Architektur aus, einschließlich der filigranen Schmiedeeisen-Gitter. Auch die Balkongeländer im zweiten Stock und die runden Fenster- und Türöffnungen ziehen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. Die zwischenetagenmäßige Treppe ist ein besonderes Merkmal der Innenausstattung des Gebäudes, da sie aus vorgefertigten Stahlbetontreppen besteht, die mit weißem Marmor verkleidet sind.
Nach der Revolution wurde das Gebäude nationalisiert und verfiel im Laufe der Zeit. In den 1970er Jahren wurde eine umfassende Renovierung durchgeführt, nach der hier die Poliklinik Nr. 6 namens Semashko zu arbeiten begann. Heute befindet sich im Gebäude die städtische Poliklinik Nr. 10 für Erwachsene, und es ist in die Liste der Objekte des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung aufgenommen.
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