Unter der russischen Emigration gab es viele seltene Schönheiten, und eine der attraktivsten war Grafien Alexandra (Asja) Olusufjewa. Sie wurde nicht nur für ihre Schönheit, sondern auch für ihr Talent als Porträtmalerin berühmt. Alexandra Wasiljewna wurde 1906 in der Familie des Grafen Wasilij Alexejewitsch Olusufjewa und der geborenen Olga Pawlowna Schuwalowa geboren. In Russland lebte sie etwas mehr als zehn Jahre, und nach der Revolution emigrierte sie mit ihren Eltern, wo sie eine gute Ausbildung erhielt und mit 22 Jahren den Architekten Andrea Buziri Vichi heiratete.
Zur Hochzeit ging Alexandra Wasiljewna verantwortungsbewusst an die Sache heran, entschied sich, ihre Herkunft zu betonen, und entwarf einen Entwurf für ein Kleid mit Kokoschnik. Die Braut beeindruckte alle mit ihrem Charme, und ihr Hochzeitsfoto mit ihrem Ehemann ist bis heute bei Liebhabern alter Aufnahmen beliebt. Es wird angenommen, dass die Idee für ein solches Outfit ihr nach dem Ansehen von Fotos vom berühmten Kostümball 1903 kam.
Italien wurde schnell zur zweiten Heimat für Alexandra Wasiljewna. Sie fand sich in der Malerei und wurde besonders für ihre Arbeiten im römischen Stil berühmt. Darüber hinaus beteiligte sie sich an der Bemalung von Kirchen und war in der italienischen Gesellschaft beliebt. Alexandra vergaß auch das ferne Russland nicht und schuf thematische Arbeiten.
Nach dem Krieg, der ihr Schaffen unterbrach, kehrte Alexandra Wasiljewna zur Arbeit zurück. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1989 widmete sie sich der Schaffung historischer Kostüme, nahm an Modenschauen und großen Ausstellungen teil. Ihr Leben wurde zu einem Beispiel dafür, wie russische Emigranten im Ausland ihren Platz fanden und Erfolg hatten.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.