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Eines der besten Waisenhäuser des Imperiums, Bachruschinski

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Einst diente die Sokolnitschi-Allee in Moskau als Ort für den Bau von Krankenhäusern, Lazaretten und Wohltätigkeitsheimen. Hier wurde beschlossen, eines der besten Waisenhäuser der Stadt zu errichten. Die Kaufleute und Wohltäter Bachruschins spendeten eine beträchtliche Summe von 600.000 Rubel, von denen 450.000 auf die Bank gelegt wurden. Die Zinsen aus diesen Einlagen flossen in die Finanzierung der Einrichtung. Das Heim stellte eine kleine Stadt dar, in der Waisen in Häusern mit 20-25 Personen lebten. Es gab eine Kantine, ein Lazarett, eine Schule, und für die Mitarbeiter und die Verwaltung wurden separate Wohnungen gebaut.

Die Ausbildung im Heim zu Beginn des 20. Jahrhunderts war eine der fortschrittlichsten in Moskau. Neben allgemeinen Bildungsfächern lernten die Kinder Handwerke, Grundlagen der Elektromechanik und der Metallbearbeitung. Die Disziplin war streng: Aufstehen, Gymnastik, Unterricht usw. Die älteren Zöglinge halfen unbedingt den Jüngeren. Im Heim konnte man bis zum 18. Lebensjahr bleiben und verließ es nur bei Vorhandensein einer Arbeit. Nur zwei Zöglinge konnten keine Beschäftigung finden. Dieses Waisenhaus wurde eines der besten in Moskau und Russland. Im Jahr 1912 besuchte die große Fürstin Elisabeth Fjodorowna das Heim, um Erfahrungen zu sammeln.

Nach den Ereignissen von 1917 wurde das Heim staatlich, nur der Name änderte sich in Heim der Komintern. Ende der 1930er Jahre lebten hier Kinder von Emigranten aus Spanien, wo der Bürgerkrieg tobte. Nach dem Zerfall der UdSSR wurden in den ehemaligen Bachruschinski-Gebäuden Büros eingerichtet. Der Legende nach arbeitete in einem von ihnen lange Zeit Wladimir Schirinowski als Jurist beim Verlag "Mir".

Geo-Punkt

Один из лучших сиротских приютов империи, Бахрушинский

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