Im August 1931 erschien in der Stadtzeitung ein Artikel mit dem Titel „In Kuznetskstroi wird es ein Theater geben“. Dafür wurde der zentrale Klub von R. Eiche dringend umgebaut. Die Truppe bestand aus 60 Personen, und es wurde ein Symphonieorchester mit 15 Musikern gegründet. Im September 1932 begann die Vorbereitungsprobezeit, doch bald brannte das Klubgebäude nieder. In 200 Tagen bauten die Arbeiter von Kuznetskstroi ein neues Gebäude mit 1200 Plätzen auf dem Platz des Sieges, gegenüber dem KMK, wo sich jetzt das Metallurgen-Theater befindet. Die offizielle Eröffnung fand am 6. November 1933 mit dem Stück „Intervention“ nach dem Drama von Lew Slawin statt. Im Repertoire des Theaters überwogen sowohl klassische als auch moderne Werke. Das Theater wandte sich als erstes in Sibirien der Tragödie von A. S. Puschkin „Boris Godunow“ und dem Stück von A. P. Tschechow „Ivanow“ zu.
Nach dem Krieg, im Jahr 1963, wurde für das Dramatische Theater ein neues Gebäude im klassizistischen Stil errichtet, was für die Zeit der Chruschtschow-Ära eine Seltenheit war.
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