Ursprünglich gab es in der Bischofsmauer, die zwischen 1670 und 1672 errichtet wurde, mehrere Tore, aber fast alle sind heute zugemauert. Ende des 17. Jahrhunderts wurde anstelle des Zeltdachs über den Hauptheiligen Toren, die zur Sophienkathedrale führen, eine kleine Überlieferungskirche errichtet, die 1692 geweiht wurde.
Dieses Gebäude, architektonisch bescheiden, hat eine traditionelle Komposition der Volumen. Ein kleiner quadratischer Raum mit einer Kuppel erhebt sich über dem rechteckigen Altar und der schmalen Tafel, die nach Norden verschoben ist. Die rechteckige Form des Altares war charakteristisch für die Überlieferungskirchen des 17. Jahrhunderts.
Die Überlieferungskirche wurde ungefähr zur gleichen Zeit aufgehoben, als die warme Auferstehungskathedrale gebaut wurde, also in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts. Nach der Aufhebung wurde hier das Eparchiale Antiquitätenlager eingerichtet, das auf Initiative des wologder Historikers und Archäologen N.I. Suvorov gegründet wurde. 1896 wurde das Antiquitätenlager eröffnet und der „Ständigen kirchlich-archäologischen Kommission der Liebhaber von Geschichte und Altertümern“ übergeben.
Die Überlieferungskirche hat bis heute überlebt, obwohl ihr Aussehen durch das kuppelförmige Dach und die ausgefallene Kuppel des 18. Jahrhunderts verändert wurde. Laut G.K. Lukomski folgt hinter dem wirtschaftlichen Gebäude die Überlieferungskirche, die mit einem weniger bedeutenden und niedrigeren Gebäude verbunden ist. Die Kirche ist ein hoher quadratischer Raum, geschmückt mit Pilastern und bedeckt mit einer flachen Kuppel mit einer barocken Kuppel in kompliziertem Design. An die Kirche schließt sich ein Vorsprung mit einem Durchgangsbogen an, von dem ein Teil zugemauert ist. An diesen Vorsprung schließt sich eine Galerie mit kleinen Fenstern im oberen Stockwerk und zwei breiten Bögen unten an, die ebenfalls zugemauert wurden. Die Galerie verbindet sich mit der Kreuzkirche, die einen höheren quadratischen Raum darstellt, geschmückt mit Pilastern und einer Reihe von Kokoschniks oben. Der Würfel ist mit einem Satteldach mit einer Kuppel und einer großen Kuppel bedeckt. Weiter folgt das Wohngebäude, und außen schließt sich an den nördlichen Teil des „Bischofshofes“ eine offene Galerie auf sechs Säulen an, die unten ein quadratisches Fundament und oben das Aussehen von Säulen hat. Die weißen Teile der Galerie heben sich vor dem dunklen Hintergrund der Wand ab, besonders an den Stellen, wo der Dachüberstand dichten Schatten wirft. Die Balustraden zwischen den Säulen der Galerie heben sich noch deutlicher hervor.
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