Im Tal zwischen malerischen Bergen liegt das alte Dorf Aksakowo, gegründet in den 60er Jahren des 18. Jahrhunderts von Stepan Michailowitsch Aksakow Bagrow, dem Großvater des bekannten Schriftstellers. Im Anwesen der Aksakows sind der zweihundertjährige Lindenallee, alte heilende Kiefern und Weiden erhalten geblieben, die am runden See der Liebe wachsen, der ebenfalls seit über zweihundert Jahren existiert, sowie der Fluss Buguruslan und der Teich mit dem Tschelajewski-Berg. Diese Orte waren Zeugen des Lebens und der Träume von vier Generationen der Familie Aksakow.
Auf dem Gelände des Anwesens sind die Wirtschaftsgebäude, Nebengebäude und Keller erhalten geblieben. An der Stelle des alten Fundaments wurde 1998 ein einstöckiges Haus der Aksakows aus dicken Kiefernstämmen wiederhergestellt, mit zwei repräsentativen Eingängen und einer Pavillon-Rotunde, die zum Park zeigt. Das Haus ist durch einen Flur in zwei Reihen unterteilt, in denen das Leben der provinziellen Gutsbesitzer nachgebildet wurde. Unter den Exponaten des Museumshauses werden originale Dinge der Familie Aksakow und Gegenstände aus jener Zeit sorgsam aufbewahrt: Möbel des 18. und 19. Jahrhunderts, Geschirr der Firmen Gardner und Kuznetsov, Fotografien, Dokumente und Bücher von S. T. Aksakow aus verschiedenen Jahren.
Die Ausstellung spiegelt die Lebensabschnitte des Schriftstellers wider: seine Kindheit, Jugend, die ersten Jahre des Familienlebens und die Geburt seiner Kinder im Haus des Großvaters, Konstantin, Vera, Olga und Grigori. Auch Materialien über die Nachkommen von S. T. Aksakow sind vertreten, einschließlich der Tochter von Grigori, Olya, der der Großvater das Märchen „Der rote Blütenkelch“ widmete, und dem Sohn Sergei Grigorjewitsch, dem einzigen Fortsetzer der Familie.
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