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Museum-Haus I. E. Repin „Penaty“

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Das Museum-Haus I. E. Repin „Penaty“ befindet sich 45 Kilometer von Sankt Petersburg am Ufer des Finnischen Meerbusens. Hier verbrachte Ilja Repin die letzten 30 Jahre seines Lebens und äußerte den Wunsch, hier beigesetzt zu werden.

Im Jahr 1899 erwarb Repin einen Bauernhof in Kuokkala, das heute als Repino bekannt ist. Nach seinem Entwurf wurde das kleine Haus umgebaut: Ein zweiter Stock mit einem geräumigen, hellen Atelier und mehreren zusätzlichen Zimmern wurde hinzugefügt. Das Anwesen erhielt seinen Namen zu Ehren der römischen Götter des Herdfeuers, „Penaty“, deren Darstellungen die bemalten Holztore schmückten, die nach einem Entwurf von Repin geschaffen wurden. Der Künstler pflanzte selbst Bäume und grub Kanäle, um auf dem Grundstück mehrere kleine Seen zu schaffen.

Jeden Mittwoch fanden in „Penaty“ „Tag der offenen Tür“ statt, an denen Ilja Repin und seine Frau von Gästen besucht wurden. Diese Tradition wurde von der zweiten Frau des Künstlers, Natalja Nordman, eingeführt, damit er zu anderen Zeiten ungestört arbeiten konnte. An diesen Tagen konnten unerwartete Besuche bei Repin starke Irritation hervorrufen. Zu solchen Treffen kamen Sergei Jessenin, Maxim Gorki, die Komponisten Alexander Glasunow und Anatoli Ljadow, der Sänger Fjodor Schaljapin, der Kritiker Wladimir Stasow und viele Künstler. Die Gäste kamen oft mit Freunden und Bekannten, häufig ohne offizielle Einladung. Das Anwesen wurde eines der ersten Gedenkmuseen des Landes unter der Schirmherrschaft der Russischen Akademie der Künste.

Nach dem Krieg wurde „Penaty“ wiederhergestellt, und jetzt kann man dort persönliche Gegenstände Repins, seine Gemälde und Zeichnungen sowie Werke seines Sohnes Jurij und anderer russischer Künstler sehen. Insgesamt beherbergt das Museum etwa sechshundert Werke der Malerei und Grafik.

Im Haus wurde das memoriale Erscheinungsbild der Zimmer bewahrt, das die Vorlieben und Gewohnheiten des Besitzers widerspiegelt: Atelier, Esszimmer, Arbeitszimmer und Veranda. Die Besucher des Museums können sich mit der Ausstellung vertrautmachen, alte Filmchroniken mit I. E. Repin in seinem Haus ansehen und auch durch den Gedenkpark und die Umgebung spazieren, die viele russische Künstler und Schriftsteller inspirierten.

Geo-Punkt

Музей-усадьба И. Е. Репина «Пенаты»

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