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Museum für Skulpturen S.T. Konjonkow

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Das Museum für Skulpturen von Sergei Timofeewitsch Konjonkow ist Teil des Staatlichen Museums-Reservats Smolensk. Es ist einem herausragenden Künstler und originellen Denker gewidmet, der sowohl in Russland als auch darüber hinaus bekannt ist. Das Museum wurde am 30. April 1973 in Smolensk auf Initiative des Bildhauers selbst eröffnet. Die Wahl der Stadt war nicht zufällig, denn hier, im Dorf Karakowitschi in Smolensk, wurde der zukünftige große Meister geboren. Konjonkow hatte eine tiefe Zuneigung zu seinen Werken und wollte, dass an seinem Geburtsort eine große Anzahl seiner Arbeiten gesammelt wird.

Aus seiner Moskauer Werkstatt wurden 41 Werke übergeben, die die Grundlage für die zukünftige Ausstellung bildeten. "Ich schenke meinen lieben Landsleuten meine Kunst", schrieb Sergei Timofeewitsch dazu. Später wurde die Sammlung durch Werke des Ministeriums für Kultur der RSFSR und der UdSSR, der Tretyakow-Galerie, des Wolgogradischen Kunstmuseums sowie aus Museen in Tjumen, Samara, Twer, Krasnodar und privaten Sammlungen ergänzt. Heute beherbergt das Museum mehr als 90 einzigartige Werke, darunter besonders beliebte märchenhafte Skulpturen. Das Thema Märchen und nationale Eigenart war eines der Lieblingsmotive in Konjonkows Schaffen. Natur und Legenden inspirierten ihn zu Arbeiten wie "Die Hexe-Eule", "Der Vogel Sirin", "Pan, der auf der Flöte spielt", "Naiade", die aus Holz gefertigt sind, einem Material, das er wie kein anderer kannte und fühlte. Auch die Möbel, die aus Baumstümpfen, Wurzeln und Ästen geschaffen wurden, sind eng mit den märchenhaften Skulpturen verbunden. Jedes Werk von Konjonkow ist ein Teil seines Lebens und eine Vorstellung von der Schönheit der Welt und der Menschen. Viele Werke entstanden als Reflexionen über die Natur der Kreativität und den Sinn der Kunst. Dies sind Porträts russischer literarischer Genies: L.N. Tolstoi, V.V. Majakowski, A.M. Gorki, T.G. Schewtschenko. Besonders spirituell und tragisch sind die Kompositionen, die A.S. Puschkin und F.M. Dostojewski gewidmet sind. Im Museum sind auch Porträts herausragender Komponisten und Interpreten wie M.P. Musorgski, D.D. Schostakowitsch, A.B. Goldenweiser und N.V. Plewizkaja zu sehen. Eines der zentralen Themen von Konjonkows Schaffen, das Christentum, wird in den Arbeiten "Der Menschensohn" und "Der Prophet" dargestellt. Der Meister zeigt eine erstaunliche Freiheit im Umgang mit Materialien und Bewunderung für die menschliche Arbeit in den Skulpturen "Porträt I.W. Zuew", "Onkel Grigorij", "Textilarbeiterin". Die berührendsten Porträts sind den Kindern gewidmet. Die Skulpturen "Marfinjka", "Ninochka", "Lenja" verkörpern unmittelbare Freude und Wärme. Jedes Werk im Museum trägt seine einzigartige Energie und schafft eine unverwechselbare "konjonkowskische" Melodie.

Geo-Punkt

Музей скульптуры С.Т.Конёнкова

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