Das Radio-Museum A. S. Popov ist Teil des Swerdlowsker Regionalmuseums für Heimatkunde O. E. Kler. In seiner Sammlung befinden sich einzigartige Exemplare der Radiotechnik aus verschiedenen Epochen. Die Geschichte des Museums ist eng mit Fjodor Kislicyn verbunden, der während des Krieges die Schule leitete, die über dreitausend Funktelegrafisten für die Armee ausgebildet hat.
Das Museum wurde 1986 dank erheblicher Unterstützung der Verwandten des Erfinders eröffnet. Die ständige Ausstellung ermöglicht es, die wichtigsten Entwicklungsphasen der Technik nachzuvollziehen. Hier kann man alte Radiogeräte, Radioreceiver, Militärfunkgeräte, Phonographen, Grammophone, Fernseher, Magnetophonen und andere Geräte sehen.
Ein besonderes Highlight der Sammlung ist ein funktionierendes Morsegerät und ein Modell des Instruments, durch das Popov weltweit bekannt wurde.
Das erste, was die Besucher des Museums begrüßt, ist eine Büste von Alexander Stepanowitsch Popov mit einer Gedenktafel. In diesem Haus verbrachte er einige Jahre seiner Jugend und lernte von 1871 bis 1873. Einer der Säle ist seiner Biografie gewidmet, wo die Atmosphäre jener Zeit nachgebildet, persönliche Gegenstände und Alltagsgegenstände seiner Familie ausgestellt sind. An den Wänden hängen Porträts der Hausbesitzer, der Schwester Popovs und ihres Mannes.
In den folgenden Sälen sind technische Geräte des neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts ausgestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Gerät, das elektromagnetische Wellen entdeckte und registrierte, das erste Radioempfänger von Popov wurde.
Neben den bedeutenden Entdeckungen Popovs erzählt das Museum auch von seinen Vorgängern. Bei Führungen wird erklärt, wie die Radiowellen entdeckt und der erste Telegraph geschaffen wurden. Hier kann man auch einen künstlichen Blitz aus Teslas Gerät sehen. In der Sammlung des Museums sind zahlreiche tragbare Militärfunkgeräte und Sender vertreten, die den Verlauf von Kämpfen erheblich beeinflussten.
Einzelne Säle sind der Geschichte der Tonaufnahme gewidmet. Viele Exponate sind bis heute funktionsfähig, und die Führer zeigen den Besuchern gerne deren Betrieb.
Das Museum hat auch Fernseher nicht außer Acht gelassen und zeigt, wie sich die Technologien entwickelt haben. Alle Säle der Hauptausstellung können über die offizielle Website des Museums bei einem virtuellen Rundgang besichtigt werden.
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