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Museum der mordwinischen Volkskultur in Saransk

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Das Museum der mordwinischen Volkskultur wurde am 6. Oktober 1999 eröffnet. Es befindet sich in einem Gebäude, das ein Denkmal der provinziellen Stadtarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts ist. Bis 1917 gehörte dieses Haus dem saranskischen Kaufmann und Unternehmer K. H. Barablins. Die Sammlung des Museums umfasst etwa 4000 Exponate, darunter mordwinische Volkskleidung, Ikonen, Keramiken, Alltagsgegenstände, landwirtschaftliche Werkzeuge und Instrumente. Die ständige Ausstellung des Museums veranschaulicht lebhaft das Leben, den Alltag und die traditionellen Bräuche der Mordwinen und zeigt das Können und die Kreativität der Volkskünstler, die wunderbare Beispiele für Volks- und Kunsthandwerk geschaffen haben.

Im Museum werden regelmäßig Ausstellungen organisiert, die einzelnen Künstlern gewidmet sind, sowie thematische Ausstellungen wie „Birkenrinde“, „Sonnenranke“, „Spitzenmärchen“, „Nachfolger von Erzi. Holzschnitzerei“, „Batikh. Raum der Schönheit“ und andere.

Das Museum nutzt aktiv das historisch-kulturelle Erbe des mordwinischen Volkes und dient als Zentrum für ästhetische Erziehung von Kindern und Jugendlichen der Republik. Hier wurden Bildungsprogramme für Vorschulkinder, Schüler, Studierende von Fachschulen und Hochschulen entwickelt, wie „Märchen für kleine Meister“ und „Der geistige Welt der mordwinischen Bauernschaft“. Während es die Traditionen bewahrt, strebt das Museum danach, für seine Besucher interessant zu bleiben.

Besonders beliebt ist der theatrale Zyklus „Kalenderbräuche und wir“, der Veranstaltungen wie „Leinen für den Altweibersommer“, „Schutzmantel-Winterbeginn“, „Die Kolyada kam“, „Schmalzige Woche“, „Fest der ersten Furche“, „Pfingsten, grüne Feiertage“ sowie das spezielle Programm „Mordwinische Gastfreundschaft“ umfasst.

Geo-Punkt

Музей мордовской народной культуры в Саранске

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