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Museum für Geschichte der Steinmetz- und Schmuckkunst in Jekaterinburg

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Das Museum für Geschichte der Steinmetz- und Schmuckkunst des Ural wurde 1992 in Jekaterinburg eröffnet und befindet sich in einem Gebäude aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in dem früher die Apotheke des Bergamtes untergebracht war. Dieser Ort liegt im historischen Zentrum der Stadt, in der Nähe des Hauses Sewastjanow, das ein architektonisches Denkmal und die Residenz des Gouverneurs ist. Gegenüber dem Museum kann man die berühmten Sehenswürdigkeiten der Uralhauptstadt sehen: das Denkmal für Tatischew und de Gennin, den Damm des Stadtteichs und den Platz der Arbeit.

Der Ural ist seit langem für seine Steinmetzkunst bekannt, und die Ausstellung des Museums zeigt dies eindrucksvoll. Hier kann man Produkte aus Gold, Silber, Malachit, Edelsteinen sowie Sammlungen von Mineralien und Münzen sehen.

Besucher können auch die Batschow- und Malachit-Säle, das Smaragdzimmer und den Raum mit Produkten der Jekaterinburger Schleiferei besuchen.

Neben der ständigen Ausstellung organisiert das Museum regelmäßig temporäre thematische Ausstellungen, deren Informationen auf der offiziellen Website des Museums verfügbar sind.

Im Museum sind acht Sammlungen vertreten. Die Steinmetzkunst umfasst Vasen und Schalen aus dem 19. Jahrhundert, Briefbeschwerer, Steindrucke und mineralogische Hügel. Die Schmuckkunst zieht die Aufmerksamkeit mit Schmuckstücken aus Edelmetallen und Mineralien auf sich, wie Ohrringe, Ringe und Halsketten. Die Sammlung von geschliffenen Edelsteinen enthält Hunderte bearbeiteter Steine, darunter Amethyste, Smaragde, Saphire, Rubine und Bergkristall. Die mineralogische Sammlung zeigt Stufen von Smaragden, die in den Uralminen gefunden wurden. In der Sammlung von Alltags- und Kultursilber sind nicht nur Schmuckstücke, sondern auch Gebrauchsgegenstände wie Vasen, Geschirr und Beschläge enthalten, darunter etwa 40 Stücke der berühmten Fabergé-Werkstatt. Die bildende Kunst umfasst etwa 700 Werke, darunter Gemälde mit Urallandschaften, Porträts von Juwelieren und Künstlern sowie Steingemälde. Die archäologische Ausstellung informiert über die Geschichte des Museumsgebäudes und die Entwicklung der Bergbauindustrie im Ural. Die Buchsammlung umfasst Bücher über Bergbau, Kulturwissenschaft, Steinmetz- und Schmuckkunst sowie belletristische Literatur, einschließlich der ersten Ausgabe von „Die Malachitbox“ von P. P. Batschow.

Geo-Punkt

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