Das Museum für Stadtgeschichte von Sotschi, das bis 1980 als Heimatmuseum bekannt war, wurde 1920 gegründet und ist eine der ältesten kulturellen Einrichtungen der Stadt. Seine Gründung wurde durch die Sammlung der Sotschi-Abteilung des Kaukasischen Gebirgsvereins ermöglicht, der von 1902 bis 1917 in Sotschi tätig war.
Von der Mitte der 1920er Jahre bis 1932 hatte das Museum mit ernsthaften Schwierigkeiten zu kämpfen: Es hatte keinen festen Standort, die Sammlungen wurden in Kisten aufbewahrt, und die Ausstellung musste vorübergehend aufgebaut oder umgezogen werden. Erst 1932 erhielt das Museum ein Gebäude in der Ordzonikidze-Straße, wo es mehr als 60 Jahre lang untergebracht war. Im Jahr 2000 zog das Museum in ein neues Gebäude um und verlor dabei die permanente Ausstellung vollständig.
Die Ausstellung des Museums umfasst 14 Säle mit einer Gesamtfläche von über 700 Quadratmetern und spiegelt die Geschichte der Schwarzmeerküste des Kaukasus und der Stadt Sotschi von den frühesten Zeiten bis heute wider. Sie ist so gestaltet, dass die authentischen historischen und kulturellen Denkmäler von größter Bedeutung sind. Die künstlerische Gestaltung der Ausstellung wird durch verschiedene Designtechniken verstärkt.
In den Beständen des Museums befinden sich über 100.000 Exponate, und jährlich zieht es etwa 120.000 Besucher durch verschiedene Formen der wissenschaftlichen und aufklärerischen Arbeit an.
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