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Museum für Holzarchitektur Vitoslavlitsy in Nowgorod

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Das Museum für Volks-Holzarchitektur „Vitoslavlitsy“ liegt nur vier Kilometer von Nowgorod entfernt, malerisch am Ufer des Sees Mjatschino, in der Nähe des Jurjew-Klosters. Der Name des Museums ist mit dem Dorf Vitoslavlitsy verbunden, das hier vom 12. bis zum 18. Jahrhundert existierte. Im Jahr 1187 übergab der nowgorodische Fürst Ijaslaw Mstislawitsch das Dorf seinem Bruder, und im Jahr 1207 wurde es zur Klosteransiedlung des Panteleimon-Klosters.

Im 19. Jahrhundert ließ sich hier die Gräfin A. A. Orlova-Tschesmenskaia nieder, die das Land von den Grundbesitzern Semewski kaufte. Ihr Haus, entworfen von dem Architekten Karl Rossi, ist bis heute erhalten. Im Jahr 2014 entdeckten Archäologen Spuren einer alten Siedlung, die mit den Erwähnungen von Vitoslavlitsy im 12. Jahrhundert in Verbindung gebracht werden können.

Das Museum umfasst vier ethnografische Zonen, die traditionelle Bauernhöfe mit Wirtschaftsgebäuden und architektonischen Elementen repräsentieren. In den Denkmälern der Holzarchitektur befinden sich Ausstellungen und Expositionen. Das Hauptkonzept sind „Lebenskomplexe“ mit Ausstellungen, die dem realen Leben nahekommen, sowie dynamischen Vorführungen der Arbeit von Handwerkern, Spielen, Festen und Hochzeitsriten.

Im Zentrum des Museums stehen drei Tempel, die den alten Friedhof nachbilden, der das Zentrum des ländlichen Kreises war. Sie zeigen verschiedene Typen von Kultgebäuden. Im Museum kann man auch eine Dorfschmiede, einen Stall mit einer Ausstellung über den Transport der nowgorodischen Provinz und eine Scheune mit saisonalen Ausstellungen sehen.

Auf dem Gelände des Museums finden folkloristische und handwerkliche Feste, Volksspiele, traditionelle Hochzeitsriten und ethnografische Programme statt. Im Juli 2019 wurde eine neue Ausstellung „Ikonostase der Kirche der Himmelfahrt aus dem Dorf Nikulino im Bezirk Lyubitinsky“ eröffnet, an der seit 2015 gearbeitet wurde.

Geo-Punkt

Музей деревянного зодчества Витославлицы в Великом Новгороде

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