Im malerischen Winkel des Ural liegt das Dorf Mugai. Eine der bedeutendsten Seiten seiner Geschichte war der Bau der "Höheren städtischen 4-Klassen-Schule", die das Schicksal vieler Generationen von Dorfbewohnern beeinflusste. Das 1911 errichtete Gebäude aus Holz auf einem steinernen Fundament ist mit Elementen des "Moderne"-Stils geschmückt. Es wurde als "Denkmal der Geschichte und Kultur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts" anerkannt. In diesem Gebäude befindet sich das "Museum für Volksbildung und Bibliothekswesen", das später als Mugaisches Museum-Tourismus-Komplex bekannt wurde.
Die Geschichte des Museums ist eng mit der Geschichte der Schule verbunden. Die ersten Exponate umfassten Präparate von Vögeln und Tieren, die in den umliegenden Wäldern leben: Auerhahn, Birkhuhn mit Henne, verschiedene Entenarten und Eichhörnchen.
Im Laufe der Zeit wurde die Sammlung durch Proben lokaler Färbertonerden, ein Herbarium von Heil- und Färbepflanzen sowie einzigartige Funde ergänzt: ein Schädel eines prähistorischen Nashorns, Knochen, Zähne, Kiefer und ein Stoßzahn eines Mammuts. Ursprünglich befand sich das Museum in einer Ecke des Physikraums, wurde aber nach und nach erweitert und in verschiedene Klassenräume verlegt. Dank der ersten Direktorin Maria Petrowna bereicherte sich das Museum mit lebenden Exponaten, 42 Arten von Zimmerpflanzen, darunter ein mexikanischer Kaktus, Pawlow'sche Zitronen mit goldenen Früchten, Ficus, eine bis zur Decke reichende Palme und Spargel. Die Schule war buchstäblich in Grün getaucht. Es war das erste Schulmuseum im Bezirk, zunächst im Machnewski, dann im Alapajewski.
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