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Speisesaal des Dreifaltigkeits-St. Stephanos-Makhrißki-Klosters in Makhra

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Das einstöckige Steingebäude des Speisesaals des Klosters, das sich von Westen nach Osten erstreckt, befindet sich in der Nähe des Südtors des Klosters. Es wurde 1873 anstelle eines alten, baufälligen Gebäudes errichtet. Die Mittel für den Bau stellte das Kloster zur Verfügung, und die Arbeiten wurden von dem Abt Savva geleitet. Die Fassaden des neuen Gebäudes sind im neorussischen Stil gestaltet, mit Halbsäulen und zweigeschossigen Kokoschniks als Hauptdekorationsmerkmalen. Das Innere ist mit einem Gewölbe mit Ausklinkungen gestaltet. Der Speisesaal, der von drei Seiten beleuchtet wird, befindet sich im Osten, gegenüber liegt die Küche. Der Eingang zum Speisesaal auf der Nordseite war mit einem prächtigen Vorbau mit Kreuz geschmückt. Dieses Gebäude ist ein interessantes Beispiel für die Stilisierung der altrussischen Architektur.

Im Jahr 1905 äußerte der Moskauer Kaufmann Nikolai Alexejewitsch Myschletsow den Wunsch, im Speisesaal einen Altar zu Ehren des heiligen Seraphim von Sarow einzurichten und einen Ikonostase aufzustellen. Der Baumeister des Klosters, der Hieromönch Olympius, wandte sich an den gegründeten Rat des Dreifaltigkeits-Sergius-Klosters mit der Bitte um die Schaffung einer neuen Speisekirche. Der Rat lehnte jedoch ab und verwies darauf, dass die fünf bestehenden Kirchen die Bedürfnisse des Klosters und der Pilger vollständig erfüllen. Im selben Jahr wurde das Gebäude des Speisesaals erweitert: Auf der Westseite wurde ein neuer Raum für die Küche angebaut, und die alte Küche wurde mit dem Speisesaal zu einem einheitlichen Saal zusammengelegt. Das Umbauprojekt wurde im Juni 1905 von dem Architekten I.F. Meissner entwickelt.

Nach der Schließung des Klosters im Jahr 1923 wurde das Gebäude des Speisesaals von verschiedenen Organisationen genutzt und verfiel allmählich. Zum Zeitpunkt der Wiedereröffnung des Klosters in den 1990er Jahren befand es sich in einem notfallmäßigen Zustand. In den Jahren 1998-1999, einige Jahre nach Beginn der Restaurierungsarbeiten, wurde an die Nordfassade des Gebäudes ein Anbau gemacht, und im Speisesaal fand eine umfassende Renovierung statt. Im Jahr 2006 wurde der Saal des Speisesaals von einer Gruppe von Künstlern aus der Werkstatt „Kinover“ bemalt.

Geo-Punkt

Монастырская трапезная Троицкого Стефано-Махрищского женского монастыря в Махре

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