Die Dichterin Margarita Aliger widmete Konstantin Paustowski nach seinem Tod folgende Zeilen:
"Tarusa verabschiedete Paustowski, trug ihn in ihren Händen, ohne ihn fallen zu lassen, ohne zu schreien und ohne sich zu winden, nur liefen die Tränen eine nach der anderen. Alle gingen auseinander, und sie blieb allein, als das Gewitter losbrach."
Konstantin Georgievich verbrachte seine letzten Jahre in Tarusa, und diese Stadt war ihm besonders teuer. Er schrieb über Tarusa: "Vielleicht gibt es in der Nähe von Moskau keinen Ort, der so typisch und rührend russisch in seiner Landschaft ist. Lange Jahre war Tarusa wie ein Reservat dieser erstaunlichen lyrischen Kraft, Vielfalt und Sanftheit der Landschaft.
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde Tarusa zur Stadt der Künstler, eine Art unser heimischer Barbizon. Hier lebten Polenow und der feine Künstler Borisow-Musatow, hier wohnen Krimow, Watagin und viele andere unserer Künstler. Jeden Sommer kommen junge Leute aus den Moskauer Kunstinstituten hierher zur Praxis.
Den Künstlern folgten Schriftsteller und Wissenschaftler, und Tarusa wurde zu einem kreativen Labor und einem Zufluchtsort für Menschen der Kunst und Wissenschaft."
Bis zu seinen letzten Tagen bewunderte Paustowski die Schönheit der Umgebung von Tarusa: "Es entstand sogar der Ausdruck 'tarusische Weiten'. Noch vor kurzem, so sagt man im Volk, 'fielen die Wälder hier bis zum Rand der Erde'. Sie erhoben sich über der Oka mit hohen und fernen Plänen, von Sonne durchflutet, in bläulichen morgendlichen Nebel gehüllt, mit zitterndem Laub, rauschenden Wäldern. Im Herbst stand dieses Land ganz in durchdringendem Gold, Purpur und Stille."
Augenzeugen behaupten, dass sich zu seiner Beerdigung fast alle Einwohner von Tarusa versammelten.
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