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Grab der Herzogin von Leuchtenberg

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Am 30. Mai jährt sich der 100. Geburtstag der Mutter von Elisabeth, bekannt als Herzogin Elena Dmitrievna von Leuchtenberg.

Sie wurde 1922 im Familien Schloss Zeon in Bayern geboren, in der Familie des Offiziers der Russischen Kaiserlichen Armee, Herzog Dmitri Georgievich von Leuchtenberg, und der Herzogin Ekaterina Alexandrovna von Leuchtenberg, geborene Aropova.

Elena's Urgroßvater war Fürst Nikolai Maximilianovich Romanovsky, der 4. Herzog von Leuchtenberg, und ihre Ururgroßmutter, die Großfürstin Maria Nikolaevna, die älteste Tochter von Kaiser Nikolaus I.

Elena erhielt eine Hausausbildung und besuchte dann ein deutsches Internat. Ihre Eltern entschieden jedoch, ihr eine russische Ausbildung zu geben, und nach dem Abschluss des Internats im Jahr 1938 schickten sie sie nach Jugoslawien in das Mariinsky Don-Institut für adelige Mädchen, das 1919 aus Nowotscherkassk nach Weißkirch evakuiert worden war.

Ein Jahr später sah sich die Familie von Leuchtenberg gezwungen, Europa wegen des Beginns des Zweiten Weltkriegs zu verlassen und nach Kanada zu gehen. Ihre Kenntnisse in vier Sprachen erwiesen sich als nützlich im Kampf gegen den Nationalsozialismus, und Herzogin Elena Dmitrievna trat in den Militärischen Geheimdienst ein, wo sie bis zum Rang eines Leutnants aufstieg.

Nach dem Krieg arbeitete Elena Dmitrievna als Sekretärin in verschiedenen Institutionen in New York. 1964, nach dem Tod ihres Bruders, Herzog Georgi Dmitrievich von Leuchtenberg, zog sie nach Frankreich und trat dem Pokrovsky Frauenkloster in Bussy-en-Ott bei, wo sie das Klosterleben unter dem Namen Elisabeth zu Ehren der Mutter Johannes des Täufers annahm. Im Kloster erfüllte sie verschiedene Aufgaben, sang im Chor und arbeitete an der Veröffentlichung englischer Übersetzungen orthodoxer Gottesdiensttexte.

1996 besuchte Mutter Elisabeth zum ersten Mal Russland im Rahmen einer Pilgerreise und besuchte Diveevo, Moskau, Petersburg und Pskov. Später kam sie noch mehrere Male in die Heimat zurück und übergab sogar einige Familienrelikte.

Mutter Elisabeth starb nach langer Krankheit am 10. November 2013 im Pokrovsky Frauenkloster und wurde auf dem Klosterfriedhof beigesetzt. 2015 wurde auf dem Familiengrundstück der Herzöge von Leuchtenberg neben dem Familien Schloss Zeon eine Gedenktafel zu ihrem Andenken angebracht.

Geo-Punkt

Могила герцогини Лейхтенбергской

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