Das memorialhistorische Museum ist Teil des Museumsreservats "Schlacht von Stalingrad" und befindet sich in der ehemaligen Villa der bekannten Wolgograder Kaufleute und Mäzene Repnikow. Die 1903 erbaute Villa ist ein Beispiel für den "russischen Stil" und "Ziegelbaukunst". Das Gebäude des Museums hat den Status eines Denkmals von regionaler Bedeutung und eines Denkmals von bundesweiter Bedeutung. Während des Bürgerkriegs war hier das Hauptquartier der Verteidigung des Wolgograder Rates der Arbeiter-, Soldaten-, Bauern- und Kosakenabgeordneten untergebracht, dem ersten militärischen Organ der sowjetischen Macht in Wolgograd.
Das Museum öffnete am 3. Januar 1937 seine Türen als Museum der Verteidigung von Wolgograd benannt nach Genossen Stalin. Während der Schlacht von Stalingrad befand sich das Gebäude im Zentrum der Straßenkämpfe und wurde teilweise zerstört, aber nach dem Krieg wurde es wiederhergestellt, wobei das ursprüngliche Erscheinungsbild weitgehend erhalten blieb.
In fünf Ausstellungsräumen des Museums sind etwa tausend Exponate zu sehen. Hier kann man Fotografien und persönliche Gegenstände der Organisatoren und Teilnehmer der Verteidigung von Wolgograd sehen, wie I. W. Stalin, K. E. Woroschilow, S. M. Budjonny, S. K. Timoschenko, F. K. Mironow, sowie seltene Dokumente, Gegenstände der Attributik der Weißen Bewegung im Süden Russlands, periodische Publikationen der russischen Emigration und Sammlungen von Kalt- und Schusswaffen russischer und ausländischer Produktion aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und des Bürgerkriegs. Besonders interessant sind die 75-mm-Marinekanone, die Maschinengewehr-Tachanka und das Modell eines Panzerwagens in 2/3 natürlicher Größe.
Es ist das einzige Museum im Südlichen Föderationskreis, das den Ereignissen des Bürgerkriegs gewidmet ist. Am Eingang des Museums stehen Denkmäler für die Bewohner von Wolgograd, die Teilnehmer des Ersten Weltkriegs und den vollendeten Georgsritter, den Helden der Sowjetunion Konstantin Iossifowitsch Nedorubow, geschaffen vom Bildhauer Sergej Schtscherbakow.
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