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Wladimir Wladimirowitsch Majakowski

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Wladimir Wladimirowitsch Majakowski wurde am 7. Juli 1893 im Dorf Bagdadi in Georgien als Sohn eines Försters geboren. Er hatte zwei Schwestern, und zwei Brüder starben in der Kindheit.

Wladimir sprach von Kindesbeinen an fließend Georgisch. Seine erste Ausbildung erhielt er im Gymnasium der Stadt Kutaisi, wo er 1902 eintrat.

1906 zog er mit seiner Mutter nach Moskau und begann, im Gymnasium Nr. 5 zu lernen. Die revolutionären Ereignisse ließen ihn nicht kalt. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde er vom Gymnasium ausgeschlossen. Danach trat er der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei bei.

1909, während er im Gefängnis war, schrieb Majakowski sein erstes Gedicht. 1911 trat er in die Moskauer Schule für Malerei ein und begeisterte sich für den Futurismus. Sein erstes Gedicht "Nacht" wurde 1912 veröffentlicht. Im folgenden Jahr schuf er die Tragödie "Wladimir Majakowski", in der er selbst die Hauptrolle spielte.

1915 vollendete er das berühmte Gedicht "Eine Wolke in Hosen". In seiner Poesie finden sich neben antikriegs Themen auch satirische Elemente.

Majakowski arbeitete auch an Drehbüchern für Filme und trat 1918 in dreien von ihnen auf.

In den Jahren 1918 und 1919 beleuchtete sein Schaffen aktiv das Thema Revolution. Er beteiligte sich an der Erstellung von Plakaten für "Fenster der Satire ROSTA", indem er Unterschriften und Zeichnungen anfertigte. 1923 gründete er die kreative Vereinigung LEF und die Zeitschrift "LEF", wo er Redakteur war. In der Zeitschrift veröffentlichten Autoren wie Pasternak, Osip Brik und andere.

In den Jahren 1922 und 1924 besuchte Majakowski Deutschland, Frankreich und Lettland. 1925 reiste er in die USA, nach Mexiko und Havanna. In Amerika hatte er eine kurze Romanze mit einer russischen Emigrantin, aus der die Tochter Patricia hervorging.

Nach seiner Rückkehr reiste er durch die UdSSR, schrieb Gedichte und hielt Vorträge. Seine Werke wurden in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. 1928 erschien sein Stück "Der Käfer", und 1929 "Das Bad".

Anfang 1930 war Majakowski oft krank. Seine Ausstellung "20 Jahre Arbeit" war nicht erfolgreich, und die Premieren der Stücke "Der Käfer" und "Das Bad" scheiterten. Sein seelischer Zustand verschlechterte sich, und am 14. April 1930 nahm er sich das Leben.

Zu Ehren Majakowskis sind Bibliotheken, Straßen, Plätze, Parks, U-Bahn-Stationen und Kinos nach ihm benannt. Theater, die seinen Namen tragen, befinden sich in Moskau, Norilsk und Duschanbe.

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