Matwejew Kurgan ist ein Dorf im Matwejewo-Kurgansky-Distrikt der Region Rostow. Es gibt viele Legenden über seine Herkunft. Drei von ihnen stimmen darin überein, dass der Gründer ein Räuber namens Matwei war. Einige beschreiben ihn als erfolgreichen Händlerräuber, andere als armen Bauern. Nach seinem Tod begrub die Bande den Ataman am Fuße des Kurgans, was dem Dorf seinen Namen gab. Historiker hingegen behaupten, dass der Gründer Ataman Alexei Ilowajski war, der gegen Räuber und die Pugatschow-Rebellion kämpfte. Möglicherweise kannte er auch die Legende über Matwei und benannte die Siedlung zu seinen Ehren.
In Matwejew Kurgan gibt es viele Denkmäler, die mit dem Großen Vaterländischen Krieg verbunden sind. Am Eingang zum Dorf steht das Denkmal „Tank T-34“, das 1972 zu Ehren des Heldentums des Helden der Sowjetunion, Leutnant Alexander Jeroshin, eingeweiht wurde. Auf dem Denkmal steht: „Den Panzerfahrern der Befreier am 30. August 1943“. Es ist den Kriegern des 4. Garde-Motorsäbelkorps gewidmet, die das Dorf von den deutsch-faschistischen Besatzern befreiten.
Am östlichen Rand des Dorfes steht ein Denkmal für die weiblichen Soldaten und Verkehrspolizistinnen. Die Geste einer von ihnen, die „Durchfahrt erlaubt“ bedeutet, ist in Richtung des Tanks von Jeroshin gerichtet, der als erster in Matwejew Kurgan einmarschierte. Die Einwohner erzählen, dass an diesem Ort eine unbekannte Verkehrspolizistin zwei Tage lang den Verkehr der Truppen leitete, bis sie ohnmächtig zusammenbrach. Das Denkmal wurde am Vorabend des 9. Mai 1973 eingeweiht.
Am Ausgang des Dorfes befindet sich das Denkmal „Frau, Mutter“, eine Skulptur einer Frau mit einem Kind in den Armen, die auf einem hohen Sockel steht. Das Monument wurde im September 1980 eingeweiht und hat eine Höhe von 8 Metern.
Der Stolz des Dorfes ist der Wolkow-Berg, wo ein Denkmal für die Marineinfanteristen steht, die das Donland verteidigten. Es ist von allen Seiten des Gebiets sichtbar.
Im Jahr 1968 wurde im Park der Gedenkplatz eröffnet. Über dem Massengrab erhebt sich ein Denkmal eines Soldaten in Uniform und Helm mit einem Gewehr. Auf beiden Seiten des Grabes liegen 40 Granitplatten mit den Namen von mehr als 300 Einwohnern von Matwejew Kurgan, die an den Fronten des Krieges gefallen sind.
Auf dem zivilen Friedhof steht ein Denkmal mit der Darstellung eines Soldaten mit einer Fahne und einer trauernden Frau. Rundherum sind Granitplatten mit den Namen der gefallenen Krieger angeordnet.
Außerdem gibt es im Dorf das Denkmal „Die erste Lehrerin“, das 2003 vor dem Schulgebäude eingeweiht wurde.
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