Am 12. Oktober 1910 beschloss die Stadtverwaltung von Penza, ein Grundstück von 472 Quadrat-Saschen an der Linie der Behörden, neben dem staatlichen Palast, für den Bau des Hauses namens V. G. Belinski bereitzustellen. In diesem Gebäude war geplant, die öffentliche Bibliothek M. J. Lermontow, die Volksbibliothek und Lesesaal V. G. Belinski, ein Museum und einen Saal für 1000 Personen unterzubringen.
Am 31. Mai 1911, am Tag des hundertsten Geburtstags von V. G. Belinski, genehmigte die Duma das von den Architekten Bagrakov entwickelten Projekt. Am nächsten Tag fand die Weihe des Grundstücks statt, das für den Bau des Hauses V. G. Belinski vorgesehen war.
Der Bau begann jedoch erst im Sommer 1914, und aufgrund von Geldmangel wurde beschlossen, sich auf den Bau nur des westlichen Teils des Gebäudes zu beschränken, der bis 1915 grob fertiggestellt war. Die Fassade des Gebäudes änderte sich: von klassischer Strenge ging sie zu einem schlichteren Stil mit Elementen des Jugendstils über. Die Innenausstattung, die Installation der Heizung und die Ausstattung der Bibliothek wurden auf 1916 verschoben.
Die Bibliothek M. J. Lermontow wurde erst am 20. Februar 1928 im neuen Gebäude eröffnet, aber das ursprüngliche Projekt, das auf eine schrittweise Umsetzung ausgelegt war, wurde nie vollständig realisiert.
Erst 1961 wurde das Gebäude bis zur Straße Kirova entlang der Lermontow-Straße erweitert.
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