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Jan Laube Tomowitsch

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Jan Laube wurde in eine lettische Bauernfamilie geboren und erhielt eine medizinische Ausbildung, um Sanitäter zu werden. Während des Ersten Weltkriegs stieg er vom Sanitäter zum Kommandeur des Tukums Lettischen Regiments auf. Später nahm er am Sturm auf den Winterpalast teil und wurde einer der Organisatoren des persönlichen Schutzes von Lenin. Im November 1918 wurde er nach Penza als Kommandeur eines Bataillons der Gubtscheka versetzt. Diese Stadt wurde für Laube nicht nur ein Dienstort, sondern auch der Ort, an dem er die Liebe fand, wenn auch auf nicht ganz gewöhnliche Weise.

Laube war vom Theater begeistert und versuchte, keine Aufführung zu verpassen, in der Hoffnung, Frauen kennenzulernen, da er ledig war. Doch im Zuschauerraum und im Buffet gelang es ihm nicht, eine geeignete Begleiterin zu finden. Alles änderte sich, als er die junge Schauspielerin Anna Sudakova auf der Bühne sah, die ihn mit ihrer Schönheit beeindruckte. Doch die Schauspielerin zeigte kein Interesse an einer Bekanntschaft mit dem Tschekisten. Daraufhin befahl Laube seinen Untergebenen, sie zu verhaften, und bald fand sich Sudakova in einer Zelle wieder. Nach langen Verhandlungen stimmte sie zu, ihn zu heiraten.

Laube erwies sich als guter Ehemann und Schwiegersohn, indem er seinen Schwiegervater Jakow Trofimowitsch auf Wunsch seiner Frau in den Dienst der Polizei einstellte. Doch Sudakova missbrauchte ihre Stellung und belastete die Einheimischen mit Abgaben, was Laubes Zorn hervorrief, und er ordnete die Entlassung seines Schwiegervaters an. Laube und Sudakova bekamen Kinder: eines wurde Schauspieler, das andere ein Dichter.

Jan Laube beendete sein Leben tragisch. Am 30. November 1937 sandte das NKWD ein Telegramm mit dem Befehl, Lettische zu verhaften, die verdächtigt wurden, anti-sowjetische Aktivitäten zu betreiben. Laube wurde am 1. November 1938 erschossen, und 1957 wurde er rehabilitiert.

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