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Kursk Wüstenei der Geburt der Heiligen Gottesmutter

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Im Jahr 1295 fand ein Jäger aus Rylsk ein Ikone der Gottesmutter am Ufer des Tuskari, an den Wurzeln einer großen Ulme. Die Ikone lag mit dem Gesicht nach unten, und als er sie hob, sprudelte an dieser Stelle eine Quelle. Hier wurde eine Kapelle erbaut.

Die Ikone wurde in der Kapelle aufbewahrt und schützte sie. Die Krimtataren versuchten mehrfach, die Kapelle in Brand zu setzen, aber sie brannte nicht. Als sie beim Priester nach dem Grund ihrer Misserfolge fragten, nahmen die Tataren die Ikone und zerschnitten sie in zwei Teile, woraufhin die Kapelle in Flammen aufging. Jahre später fand der Priester, der aus der Gefangenschaft zurückkehrte, die beiden Teile der Ikone. Als er sie wieder zusammenfügte, wuchs die Ikone so zusammen, dass die Nahtstelle fast nicht mehr zu erkennen war.

Im Jahr 1597 brachte Zar Fjodor Iwanowitsch, der Sohn Iwan des Schrecklichen, die Ikone nach Moskau und befahl, ein Männerkloster zu gründen, als er sie zurücksandte. So entstand die Korennaya Wüstenei. Im Jahr 1611 wurde sie von den Krimtataren zerstört, und im 18. Jahrhundert überstand das Kloster die Reformen von Peter I. und Katharina II. Dennoch wuchs die Abtei weiter und wurde wohlhabender, während die Zahl der Mönche zunahm. Über der Quelle und dem Baumstumpf der Ulme stand eine alte Holzkirche der Ikone der Gottesmutter „Lebendige Quelle“, die Feldmarschall B.P. Sheremetyev nach dem Sieg von Poltawa in Stein umbaute.

Im 19. Jahrhundert war es eines der größten und bekanntesten Klöster in Russland. Seine Entwicklung wurde durch die Messe gefördert, die nach der in Nischni Nowgorod die zweitgrößte im Land war.

Die sowjetische Macht ging mit dem Kloster härter um als mit allen vorherigen Katastrophen. Die Kathedrale wurde gesprengt, und der Wallfahrtsort sowie die Heilige Quelle wurden von der Polizei abgeriegelt. Im Jahr 1989 wurden die Überreste des Klosters der Kirche zurückgegeben, und seine Wiederherstellung begann. Bis heute ist vieles bereits wiederhergestellt.

Geo-Punkt

Курская Коренная Рождества Пресвятой Богородицы пустынь

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