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Mikhail Konstantinovich Kurako

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Der Name des Metallurgen und Ingenieurs Mikhail Konstantinovich Kurako ist in mehreren Städten der GUS verewigt. Er war ein herausragender Spezialist, nicht nur in Russland, sondern auch in Europa, obwohl sein beruflicher Weg nicht einfach war. Kurako wurde in eine wohlhabende Adelsfamilie in der Mogiljow-Region geboren. Schon in der Kindheit war er unruhig, stellte oft die Lehrer in Frage und lief einmal von zu Hause weg. Auf der Suche nach einem besseren Leben machte er sich auf den Weg in den Süden Russlands.

Zu dieser Zeit wurden die Kohlevorkommen im Donbass aktiv erschlossen. Zunächst arbeitete Mikhail Konstantinovich als Hilfsarbeiter in einem Metallwerk, dann begann er selbstständig die Grundlagen der Hochofenproduktion zu studieren. Er lernte sogar Englisch, um die ausländischen Spezialisten besser zu verstehen und deren Erfahrungen zu übernehmen. Zum ersten Mal machte Kurako auf sich aufmerksam, als es in der Fabrik zu einem Unfall kam, bei dem ein riesiger Block aus Gusseisen, bekannt als "Ziegenbock", in der Hauptofen stecken blieb. Normalerweise wurden in solchen Fällen die Öfen zerbrochen und neu gebaut, aber Kurako schlug vor, das Metall zu schmelzen, was ihm zur allgemeinen Überraschung gelang.

In der Folge wurde Kurako einer der besten Meister im Donbass, und die führenden Metallwerke bemühten sich, ihn zu gewinnen. Er arbeitete viel an der Modernisierung der Schmelztechnologie und machte die Arbeit der Hochofenarbeiter sicherer. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts organisierte er die erste Hochofenschule in Russland, die zu einem führenden Ausbildungszentrum für zukünftige Metallurgen wurde. Kurako betrachtete den Hochofen nicht nur als einen Ofen, sondern als einen lebenden Organismus, der nach seinen eigenen Regeln arbeitet.

Das letzte große Projekt von Kurako war der Bau eines Metallurgischen Kombinats im Kuzbass. Leider konnte er es nicht abschließen, da er im Februar 1920 an Typhus erkrankte und bald darauf starb. Sein Schüler Ivan Bardin vollendete das Projekt, und das Werk wurde eines der besten im Land.

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