Das Bugulminer Heimatmuseum, eines der ältesten in der Republik Tatarstan, spezialisiert sich auf historische Themen. Es wurde 1929 in Bugulma gegründet und befindet sich in zwei Villen aus dem späten 19. Jahrhundert. Eine gehörte dem Hofrat A. F. Jelachin, die andere dem Kaufmann F. D. Klimov.
Das Museum wurde am 1. Oktober 1929 als sanitäre und aufklärerische Einrichtung beim städtischen Gesundheitsamt eröffnet, mit der Abteilung für Heimatkunde. 1933 ging es unter die Verwaltung der politischen Abteilung der Bugulminer MTS. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Museum geschlossen und in seinen Räumlichkeiten wurde ein Waisenhaus eingerichtet. Ab 1946 begann die Wiederherstellung des Museums, seine Sammlung wurde mit neuen Exponaten ergänzt und eine Abteilung zur Geschichte der sowjetischen Periode wurde geschaffen.
Heute befindet sich die Museumsausstellung in sieben Sälen und umfasst die Geschichte der Stadt vom ersten Erwähnen im Jahr 1736 bis zur Gegenwart. Die Sammlung des Museums beinhaltet Alltagsgegenstände und ethnografische Objekte, Waffen aus dem 16. und 20. Jahrhundert, Kunsthandwerkswerke sowie Fotografien und Dokumente, die mit der Geschichte der Stadt verbunden sind.
Im Ausstellungsraum des Museums finden regelmäßig Ausstellungen von Gemälden von Künstlern der Republik Tatarstan sowie Wanderausstellungen und Sammlungs-Ausstellungen statt.
In den Jahren 2011 und 2014 erhielt das Museum Zuschüsse von der Regierung der Republik Tatarstan zur Unterstützung kreativer Kollektive.
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